Ernüchterung bei Werder (von links): Fin Bartels, Zlatko Junuzovic und Anthony Ujah schleichen nach dem 0:2 in Ingolstadt vom Platz. Foto Weigel/dpa

Ernüchterung bei Werder (von links): Fin Bartels, Zlatko Junuzovic und Anthony Ujah schleichen nach dem 0:2 in Ingolstadt vom Platz. Foto Weigel/dpa

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Werder Bremen

Werder taumelt dem Abgrund entgegen

Von Dietmar Rose
21. Februar 2016 // 22:06

Werder Bremen taumelt dem Abgrund entgegen. Nach dem 0:2 beim FC Ingolstadt trennen die Grün-Weißen nur noch zwei Punkte von einem direkten Abstiegsplatz. Am kommenden Sonnabend bekommt es Werder im Weserstadion mit Darmstadt 98 zu tun - da ist ein Heimsieg Pflicht.

Skripnik ist nach dem "Drecksackspiel" gefrustet

Trainer Viktor Skripnik zuckte nach dem Tiefschlag im Bundesliga-Abstiegskampf immer wieder mit den Schultern. "Die Situation hat sich natürlich nicht verbessert, sie ist noch schlimmer geworden", gestand der gefrustete Coach nach dem von ihm als "Drecksackspiel" titulierten Duell im Kampf um den Ligaverbleib. "Die Sorge ist da, aber es bleibt noch Zeit."

Vestergaard hat wenig Hoffnung

Werder gewann in Ingolstadt mehr Zweikämpfe, hatte mehr Ballbesitz, mehr Flanken, mehr Eckbälle, eine bessere Passquote und mehr Torschüsse. Doch die entscheidenden Zahlen lauteten: Ingolstadt zwei, Werder null. Jannik Vestergaard klang auf dem Rasen am Sky-Mikrofon alles andere als zuversichtlich. Was ihm Hoffnung für die nächsten Wochen mache, wurde der Defensivmann gefragt. "Heute wenig, finde ich."

Werder hat Erfahrung im Abstiegskampf

Skripnik mühte sich nach der Pleite durch Tore von Benjamin Hübner (12. Minute) und Lukas Hinterseer (90./Foulelfmeter), Erfahrung im Abstiegskampf als Plus zu sehen. "Diese Situation ist nicht neu für uns. Wir können auch in kritischen Momenten gute Leistungen zeigen. Das macht uns Hoffnung", sagte der Coach, der sich "keine Gedanken" um seine eigene Zukunft machen wollte.

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