Florian Kohfeldt muss um seinen Job bei Werder Bremen zittern.

Florian Kohfeldt muss um seinen Job bei Werder Bremen zittern.

Foto: Andreas Gora/dpa

Werder Bremen

Kohfeldt steht in der Schusslinie

Von Björn Knips, deichstube.de
25. April 2021 // 12:08

Noch ist keine Entscheidung gefallen, ob Florian Kohfeldt auch nach der 1:3-Pleite beim 1. FC Union Berlin als Trainer des SV Werder Bremen weitermachen darf.

Meinungen beim Thema Florian Kohfeldt gehen weit auseinander

Nach Informationen der Deichstube diskutieren am Sonntag die sechs Mitglieder des Aufsichtsrates mit Marco Bode an der Spitze und die drei Geschäftsführer Klaus Filbry, Hubertus Hess-Grunewald und Frank Baumann über die Zukunft des Trainers, der nach sieben Pleiten in Folge mit seiner Mannschaft in den Abstiegssumpf gerutscht ist. Das Ergebnis der Sitzung sei offen, war zu erfahren. Die Meinungen gehen beim Thema Florian Kohfeldt offenbar weit auseinander. Sportchef Baumann möchte offenbar an Kohfeldt festhalten, andere Mitglieder der Gremien tendieren zu einem Rauswurf und einer Rettungsaktion mit einem neuen Coach beim SV Werder Bremen.

Noch größere finanzielle Sorgen bei einem Abstieg

Eines eint allerdings Aufsichtsrat und Geschäftsführung: Die Sorge, dass Werder Bremen absteigt und dadurch in noch viel größere finanzielle Schwierigkeiten gerät. Deswegen soll alles versucht werden, um den Klassenerhalt zu schaffen. Einen Top-Kandidaten auf eine mögliche Nachfolge von Florian Kohfeldt gibt es noch nicht. Aber es fällt natürlich immer sofort der Name Thomas Schaaf. Die Werder-Legende arbeitet als Technischer Direktor im Klub und wäre demnach sofort verfügbar. Ob der 59-Jährige allerdings bereit wäre, wie 1999 als Retter einzuspringen, bleibt abzuwarten. In jedem Fall soll an diesem Sonntag eine Entscheidung in der Trainerfrage fallen. (kni/mb)

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