Niclas Füllkrug geht über den Platz.

Werders Stürmer Niclas Füllkrug hat in Bremen derzeit einen schweren Stand.

Foto: picture alliance/dpa

Werder Bremen

Nach Wortgefecht: Werder Bremen stellt Niclas Füllkrug frei

20. Oktober 2021 // 14:35

Fußball-Zweitligist Werder Bremen hat Stürmer Niclas Füllkrug bis einschließlich Mittwoch vom Training freigestellt.

Füllkrug wird gegen über Fritz ausfallend

Fußball-Zweitligist Werder Bremen hat Stürmer Niclas Füllkrug nach einer Auseinandersetzung in der Kabine bis einschließlich Mittwoch vom Training freigestellt. Der Angreifer war im Anschluss an die 0:3-Pleite am Sonntag bei Darmstadt 98 in der Kabine mit Clemens Fritz, Leiter Profifußball, aneinandergeraten, teilte der Verein am Mittwoch mit. Demnach sei der 28-Jährige „mehrfach ausfällig gegenüber dem Ex-Werder-Kapitän“ geworden.

Für drei Tage freigestellt

„Diesen Vorfall konnten wir als Verein so nicht hinnehmen. Daher haben wir die Entscheidung getroffen, Niclas für drei Tage freizustellen“, sagte Bremens Geschäftsführer Frank Baumann und erklärte: „Niclas wird neben der temporären Freistellung einen bereits festgelegten Betrag an soziale Projekte spenden, mit denen wir als Verein zusammenarbeiten.“

Werder erwartet Reaktion

Am Donnerstag wird es eine erneute Unterredung mit Füllkrug geben. „Wir haben Niclas bewusst diese drei Tage gegeben, um sein Verhalten vom Sonntag reflektieren zu können. Wir erwarten von ihm neben der Einsicht auch eine Reaktion“, betonte Baumann.

Füllkrug hat sich bereits entschuldigt

Der ehemalige Hannoveraner bedauerte seine Aktion und sagte: „Ich habe mich bei Clemens, beim Trainerteam und auch bei der Mannschaft entschuldigt. Ich habe eine Grenze zwischen Spieler und Verantwortlichem überschritten. Das darf mir nicht passieren.“

Schwere Zeiten für Füllkrug

Füllkrug hat derzeit in Bremen einen schweren Stand. Der eigentlich als Leader vorgesehene Angreifer ist nach der Verpflichtung von Marvin Ducksch nur noch Joker. Nach dem Darmstadt-Spiel wurde er von Trainer Markus Anfang öffentlich kritisiert. „Auch der, der reinkommt, kann mal einen Akzent setzen und eine Partie drehen“, monierte Anfang in Richtung Füllkrug. (dpa)

Immer informiert via Messenger
Angela Merkels ist nach 16 Jahren nicht mehr Kanzlerin. Was bleibt am meisten in Erinnerung?
428 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger