Solche  Jubelszenen gab es für Max Kruse in Wolfsburg selten. Der Nationalspieler möchte den VfL nach einem Jahr verlassen und steht mit Werder Bremen in Kontakt. Foto Steffen/dpa

Solche Jubelszenen gab es für Max Kruse in Wolfsburg selten. Der Nationalspieler möchte den VfL nach einem Jahr verlassen und steht mit Werder Bremen in Kontakt. Foto Steffen/dpa

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Werder Bremen

Werder arbeitet an Transferhammer mit Max Kruse

Von Dietmar Rose
2. August 2016 // 10:47

Max Kruse könnte der Königstransfer für Werder Bremen werden. Der Fußball-Nationalspieler, der beim VfL Wolfsburg nach diversen Eskapaden in Ungnade gefallen ist, steht in Kontakt mit Werder-Manager Frank Baumann. Kruse kennt sich bei den Grün-Weißen gut aus, der gebürtige Hamburger spielte von 2007 bis 2009 in der zweiten Mannschaft der Bremer. 

Kruse wurde weit vor der EM aussortiert

Kruse hat eine katastrophale Saison hinter sich. Im vergangenen Jahr war der Offensivspieler noch für zwölf Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach nach Wolfsburg gewechselt. Doch bei den Niedersachsen lief es für den 28-Jährigen von Beginn an nicht rund, zudem machte der Nationalspieler außerhalb des Platzes negative Schlagzeilen. Bundestrainer Joachim Löw sortierte den ehemaligen Profi des FC St. Pauli und des SC Freiburg schon weit vor Beginn der Europameisterschaft in Frankreich aus.

Werder hat noch Bedarf in der Offensive

Werder hat durch die Transfers von Jannik Vestergaard und Anthony Ujah genügend Geld eingenommen, um sich einen dicken Fisch auf dem Transfermarkt zu angeln. Dazu kommt, dass die Offensive der Bremer durch den Abgang Ujahs und der andauernden Verletzung von Aron Johansson geschwächt wurde. Ein torgefährlicher Spieler wie Kruse, der zudem seine Mitspieler in Szene setzen kann, würde den Grün-Weißen gut zu Gesicht stehen.

Baumann drückt auf die Euphoriebremse

An der Ablösesumme würde der Transfer Kruses wohl nicht scheitern, die Wolfsburger fordern dem Vernehmen nach neun Millionen Euro als Ablösesumme. Allerdings war der Nationalspieler beim VfL ein anderes Gehaltsniveau gewohnt, als Werder ihm bieten kann.  Baumann drückt daher auf die Euphoriebremse. "Es ist eher unrealistisch, dass der Transfer klappt", erklärt der Werder-Manager.  

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