Max Kruse hat bei einem Autounfall in der Nacht Glück im Unglück gehabt.

Max Kruse hat bei einem Autounfall in der Nacht Glück im Unglück gehabt.

Foto: Jaspersen/dpa

Werder Bremen

Werder Bremen: Max Kruse schrottet nachts sein Auto

Von nord24
12. Januar 2017 // 17:40

Fußballprofi Max Kruse sorgt auch bei Werder Bremen für negative Schlagzeilen: Der Nationalspieler hat in der Nacht zu Donnerstag einen Autounfall verursacht und dabei sein Auto stark beschädigt. 

Unfall auf A7

Der Unfall hatte sich gegen 4 Uhr ereignet. Kruse war auf der A7 in Richtung Hannover zwischen der Heimfeld und der Abzweigung zur A261 unterwegs, als er offenbar aufgrund von überfrierender Nässe die Kontrolle über seinen Wagen verlor und in die Leitplanke krachte.

Training nach Crash

An dem Unfall waren keine anderen Verkehrsteilnehmer beteiligt. Wenige Stunden nach dem Unfall hat Kruse in einer Videobotschaft auf Facebook mitgeteilt, dass es ihm "sehr, sehr gut" gehe. An der Vormittagseinheit mit seinen Werder-Kollegen nahm Kruse problemlos teil und lachte viel.

Auto kaputt

"Es stimmt, ich hatte heute Nacht einen Autounfall", bestätigte Kruse die Berichte. Er sei in der Nacht auf dem Rückweg von einem Besuch bei seiner Familie in Hamburg gewesen, als er bei Glatteis von der Straße abkam und in die Leitplanke krachte. "Mein Auto ist kaputt, aber mir geht es gut."

Kein Alkohol im Spiel

Laut Werder-Sportchef Frank Baumann sei Kruse weder zu schnell noch unter Alkohol-Einfluss gefahren: "Max hat noch nie in seinem Leben Alkohol getrunken."

Kruse ist unversehrt

Einem Einsatz am Wochenende, blickte Kruse in seinem Video schon wieder nach vorn, stehe "nichts im Wege". Werder Bremen testet am Samstag gegen Eintracht Braunschweig und am Sonntag gegen den VfB Oldenburg.

Kritik von Baumann

Der SV Werder ist von dem nächtlichen Unfall aber nicht gerade begeistert. "Ich habe ihm gesagt, dass es keine optimale Zeit ist, den Weg von Hamburg nach Bremen zu bewältigen, aber das ist Privatsache", erklärte Baumann am Nachmittag. Der Sportchef wollte das Thema nicht so hoch hängen, betonte dennoch: "Es ist besser, wenn man um diese Uhrzeit schläft."

Keine Strafe

Eine Strafe habe Kruse nicht zu befürchten. Eventuell, deutete Baumann an, lade der Angreifer die Mannschaft aber freiwillig mal zum Essen ein. "Wichtig ist, dass er Leistungen im Training und im Spiel bringt. Das ist entscheidend", so Baumann. Am Vormittag war Kruse zum 10-Uhr-Training sogar schon vor 9 Uhr auf dem Gelände gewesen.

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