Die Kritik an der geplanten Schließung der Geburtshilfe reißt nicht ab.

Die Kritik an der geplanten Schließung der Geburtshilfe reißt nicht ab.

Foto: Symbolfoto: Hollemann/dpa

Wesermarsch

Aus für Geburtshilfe in Nordenham: Betriebsrat fordert Sozialplan

Von nord24
5. Februar 2019 // 20:30

Die Geschäftsführung der Helios-Klinik Wesermarsch will die Geburtshilfe und die Gynäkologie Mitte Februar schließen. Einen offiziellen Termin gibt es von Helios trotz Nachfrage bisher aber nicht. Der Betriebsrat der Klinik fordert von der Geschäftsführung einen Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter.

Zukunft ist ungewiss

Aktuell gibt es noch fünf Hebammen und vier bis fünf Pflegekräfte. Zum Mediziner-Team gehören ein Chefarzt sowie zwei Ober- und vier Assistenzärzte. Was aus den Hebammen wird, ist momentan noch unklar. Helios hat ihnen angeboten, in der Klinik eine Hebammenpraxis zu eröffnen. Allen Medizinern, die das wollten, hat die Geschäftsführung ein Angebot zur Weiterbeschäftigung an einem anderen Helios-Standort gemacht, sagt Christoph Reiprich, der Pressesprecher der Klinik.

Sozialplan soll Nachteile ausgleichen

Die betroffenen Pflegekräfte blieben dem Haus erhalten, so der Pressesprecher. Unterdessen macht der Betriebsratsvorsitzende der Klinik, Ralf Feierabend, deutlich, dass man von der Geschäftsführung für die betroffenen Mitarbeiter einen Sozialplan fordere. Es gehe darum, die Nachteile auszugleichen, die den Kollegen durch die Betriebsveränderung entstehen.
Wie sich der Ortsverein der Gewerkschaft Verdi zu dem Fall äußert, lest ihr am Mittwoch in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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