Die Kundgebung findet am Sonnabend ab 13 Uhr vor der Helios-Klinik Wesermarsch statt. Jeder kann mitmachen.

Die Kundgebung findet am Sonnabend ab 13 Uhr vor der Helios-Klinik Wesermarsch statt. Jeder kann mitmachen.

Foto: Kühnemuth

Wesermarsch

Aus für die Geburtshilfe: Kundgebung vor Klinik in Nordenham geplant

Von Timo Kühnemuth
30. Januar 2019 // 15:35

Die Helios-Klinik in Nordenham will Mitte Februar die Geburtshilfe und Gynäkokolgie schließen. Für viele Menschen in der Region ist das ein Schock. Der gebürtige Nordenhamer Christian Drechsel hat beschlossen, die Schließung nicht kommentarlos hinzunehmen. Er hat eine Kundgebung initiiert.

"Es muss etwas passieren"

Diese soll am Samstag, 2. Februar, ab 13 Uhr, vor der Helios-Klinik bei Esenshamm stattfinden. "Es muss etwas passieren. Es kann nicht sein, dass es in der Wesermarsch bald keine Geburtshilfe mehr gibt", sagt der 65-Jährige, der in Brake wohnt.

Jeder kann mitmachen

Dass die Kundgebung stattfinden soll, macht momentan in der gesamten Region die Runde. Ob bei Facebook oder per WhatsApp: Überall wird dafür geworben. "Ob Mann oder Frau, ob jung oder alt: Jeder kann mitmachen", sagt Heike Stefanoff aus Nordenham. Sie hat dabei geholfen, die Veranstaltung publik zu machen.

Kissen und Trillerpfeifen mitbringen

Die Kundgebung soll vor der Klinik stattfinden. Es wird eine Rede geben. Die Teilnehmer werden gebeten, Kissen und Trillerpfeifen mitzubringen. Die Kissen sollen unter die Jacken gesteckt werden. Es sollen jede Menge "Schwangeren-Bäuche" zu sehen sein.
Was der Rettungsdienst zu der bevorstehenden Schließung der Geburtshilfe sagt und wie sich die umliegenden Geburtskliniken auf die neue Situation vorbereiten, lest ihr am Donnerstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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