Klaus Meyer von der Wildtierauffangstation in Rastede wilderte an Vatertag einen Basstölpel in Eckwarderhörne aus. Das Tier war in Herne auf dem Festland gestrandet.

Klaus Meyer von der Wildtierauffangstation in Rastede wilderte an Vatertag einen Basstölpel in Eckwarderhörne aus. Das Tier war in Herne auf dem Festland gestrandet.

Foto: Nicole Böning

Wesermarsch

Basstölpel vom Sturm verweht - und in der Wesermarsch gerettet

16. Mai 2021 // 14:00

Immer wieder werden Hochseevögel wie Basstölpel nach Stürmen im Binnenland gefunden. Aus eigener Kraft schaffen sie es nicht zurück.

Zurück nach Helgoland

Aus dem Umzugskarton, den Klaus Meyer von der Wildtier-Auffangstation Rastede unter dem Arm auf den Flügeldeich in Eckwarderhörne trägt, krächzt es heiser. Es ist der unverkennbare Ruf eines Basstölpels. Das Tier soll in Eckwarderhörne wieder in die Freiheit entlassen werden. Ihr Zuhause ist Helgoland.

In den Ruhrpott verweht

Dieses Exemplar der beeindruckenden Hochseevögel mit einer Flügelspannweite bis zu 1,8 Meter ist ein Sturmopfer und in Butjadingen üblicherweise nicht zu finden. Das Tier wurde in den Ruhrpott geweht und dort wieder aufgepäppelt. Mehr zur Wildtierstation unter https://wildtierstation-rastede.de/.

Warum es die Tiere nicht mehr aus eigener Kraft zurück zum Meer kommen und wie man ihnen am besten helfen kann, lest ihr am Wochenende in der Kreiszeitung Wesermarsch und auf NORD|ERLESEN.

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