So sehen die kleinen Windkraftanlagen aus, mit denen Bauern ihren eigenen Strombedarf decken können.

So sehen die kleinen Windkraftanlagen aus, mit denen Bauern ihren eigenen Strombedarf decken können.

Foto: Lorenz

Wesermarsch

Bauern in der Wesermarsch machen mit Mini-Windrädern ihren eigenen Strom

Von Frank Lorenz
7. November 2018 // 19:30

Der Landwirt Stephan Petermann aus Eckwarden in der Wesermarsch wird voraussichtlich in den kommenden Jahren rund 30 000 bis 35 000 Kilowattstunden mit seinen beiden Windrädern erzeugen. Laut den Beispiel-Berechnungen der Herstellerfirma hätten sich Anschaffungskosten von rund 55 000 Euro pro Windrad dann in rund zehn Jahren amortisiert.

Erste Anlagen außerhalb der Niederlande

Die beiden Windräder des Eckwarder Bauerns sowie drei weitere Anlagen im Landkreis Wesermarsch sind die ersten überhaupt, die das Unternehmen EAZ außerhalb der Niederlande aufgestellt hat. Sie sind speziell für den Einsatz in landwirtschaftlichen Betrieben entwickelt worden. Und sie sollen dafür sorgen, dass die Landwirte ihren benötigten Strom komplett selbst erzeugen können.

Rotor besteht aus Holz

Das Besondere an den Windrädern: Sowohl die Rotorblätter als auch die Heckflosse bestehen zu großen Teilen aus Holz. Außerdem haben die Anlagen einen getriebelosen Generator, was sie besonders wartungsarm macht. Die Windkraftanlagen sind 15 Meter hoch und haben einen Rotordurchmesser von 12 Metern.
Hinter der Entwicklung dieser kleinen Windräder steckt eine wirklich irre Geschichte. Nachzulesen am Donnerstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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