In der Fusionsliga möchte Schwarz-Rot Esenshamm trotz der Enttäuschung im Kreispokal im oberen Bereich landen. Ein Problem ist der oft wechselnde aktuelle Kader.

In der Fusionsliga möchte Schwarz-Rot Esenshamm trotz der Enttäuschung im Kreispokal im oberen Bereich landen. Ein Problem ist der oft wechselnde aktuelle Kader.

Foto: Schlack

Wesermarsch

Bei Schwarz-Rot Esenshamm schrillen schon vorm Saisonstart die Alarmglocken

Von Nikola Mihajlov
9. August 2017 // 15:30

In der Esenshammer Fußballszene ist immer etwas los. Auch vor dem Start in die neue Saison sorgt die Mannschaft aus der Fusionsliga für Schlagzeilen. Das Aus in der ersten Runde des Kreispokals bei der SpVgg Berne ist den Verantwortlichen auf den Magen geschlagen.

Trainer Andreas Siepe ist ernüchtert

Viele Mannschaften aus der neu gestalteten Kreisliga zählen Schwarz-Rot-Esenshamm zum Favoritenkreis. Der Trainer der Esenshammer ist da vorsichtig. Die 1:3-Niederlage bei den in der Kreisliga 4 spielenden Bernern hat Trainer Andreas Siepe nachdenklich gemacht.

Auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt

„Vor der Parte in Berne hätte ich mich wohl ein wenig anders geäußert, was die Saisonziele angeht. Jetzt bin ich relativ ernüchtert“, sagte Siepe. Die Begegnung „hat mich auf den Boden der Tatsachen geholt“. Das Schlimme für Siepe ist, dass das Ergebnis „nicht unverdient“ gewesen sei.

Die Mannschaft ist nicht eingespielt

Für sein Team gelte es, so schnell es geht eine schlagkräftige Mannschaft zu bilden. Doch das ist nicht so einfach. „Es zieht sich wie ein Roter Faden durch unser Team, dass ich aufgrund der Schichtarbeiter ständig wechseln muss. Es herrscht keine Konstanz“, meinte der frühere Coach des VfL Oldenburg, der in seine zweite Spielzeit mit den Esenshammern geht. Siepe nannte als „realistisches“ Saisonziel in der neuen Kreisliga einen „gesunden Mittelfeldplatz“ – mit der Ergänzung „oberes Mittelfeld“.

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