Glencore und der Landkreis Wesermarsch sowie das Land Niedersachsen konnten sich beim Thema Altlasten nicht einigen. Die Rettung der Bleihütte möchte der Investor trotzdem sicherstellen. Ein sogenannter Asset-Deal wird angestrebt.

Glencore und der Landkreis Wesermarsch sowie das Land Niedersachsen konnten sich beim Thema Altlasten nicht einigen. Die Rettung der Bleihütte möchte der Investor trotzdem sicherstellen. Ein sogenannter Asset-Deal wird angestrebt.

Foto: Christoph Heilscher

Wesermarsch

Bleihütte: Keine Einigung erzielt - Glencore verfolgt Plan B

27. Oktober 2020 // 14:38

Die Rettung der Bleihütte geht in die nächste Runde. Zwischen Land, Landkreis und Investor Glencore konnte keine Einigung beim Thema Altlasten erzielt werden. Nun beabsichtigt Glencore, eine neue Firma zu gründen, die die Belegschaft und bestimmte Vermögensgegenstände der insolventen Weser-Metall aus der Insolvenzmasse übernimmt.

Dieses Vorgehen wird „Asset-Deal“ genannt. „Für die Weser-Metall bedeutet diese Entscheidung, dass der Weg zur Rettung jetzt ein anderer als der zunächst geplante ist. Im Ergebnis wird sich allerdings – insbesondere für die Belegschaft – wenig ändern“, sagt Thomas Hüser, Sprecher der Weser-Metall.

Was es mit dem Asset-Deal auf sich hat, warum die Deponien am Ende doch beim Landkreis Wesermarsch landen könnten und ob der ausgehandelte Sanierungstarif weiterhin Bestand hat, lest ihr jetzt auf NORD|ERLESEN.

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