Weil das Risiko zu groß ist, dass die Ampelanlage wieder ihren Geist aufgibt, werden jetzt neue Kabel über die B 212 gelegt.

Weil das Risiko zu groß ist, dass die Ampelanlage wieder ihren Geist aufgibt, werden jetzt neue Kabel über die B 212 gelegt.

Foto: Gohritz

Wesermarsch

Brake: "Luftverbindung" hält Ampel in Betrieb

Von Gabriele Gohritz
18. Dezember 2019 // 15:30

Ist die Ampel an der Kreuzung Bundesstraße 212/Weserstraße wieder defekt? Diese Frage werden sich Autofahrer, die am Mittwochvormittag  an der Kreuzung standen und weder Grün noch Rot sahen, gestellt haben. Nein, sie ist nicht wieder defekt, aber das Risiko, dass sie erneut ausfällt, ist der der Straßenbaubehörde zu groß. Sie steuert gegen.

Neue Leitungen und neue Masten

Deswegen werden nun neue Kabelleitungen über neue Masten gezogen – im Vorgriff auf die ohnehin in 2020 anstehende Erneuerung der Ampelanlage. Denn wegen des in Kürze anstehenden Baus der Abbiegespur für die neue Tankstelle an der Weserstraße muss der Schaltkasten der Ampel versetzt werden. Das Problem: Dann müssten Leitungen verlängert werden.

Zu großes Risiko

Das Risiko, dass die ohnehin altersschwache Ampelanlage dann wieder wochenlang ausfällt, wollen die Behörden nicht eingehen. Die neuen Kabel hängen jetzt über der B 212 in der Luft, es wurden auch höhere Ampelmasten aufgebaut. Das führte am Mittwoch zum kurzfristigen Abschalten der Ampel.
Ob Schwertransporter zu einem Problem für die Luftverkabelung werden könnten, lest ihr am Donnerstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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