Landrat Thomas Brückmann weist erneut auf die Pflicht hin, eine medizinische Maske zu tragen.

Landrat Thomas Brückmann weist erneut auf die Pflicht hin, eine medizinische Maske zu tragen.

Foto: Blomenkamp

Wesermarsch

Corona: Landkreis, Polizei und Kommunen stimmen weiteres Vorgehen ab

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Von nord24
15. Februar 2021 // 22:46

In einer Videokonferenz am Montagnachmittag haben der Landkreis, die Kommunen und die Polizei ihr weiteres gemeinsames Vorgehen bezüglich der Eindämmung des Coronavirus in der Wesermarsch abgestimmt.

Aufgrund der hohen Sieben-Tages-Inzidenz hat die Kreisverwaltung eine Ausgangssperre verfügt. Sie tritt am Dienstag in Kraft und gilt von 21 bis 5 Uhr.

Die hohen Infektionszahlen seien nicht nur auf Geschehen in unterschiedlichen Einrichtungen zurückzuführen. „Auch das unnötige Fehl-Verhalten bei privaten Zusammenkünften hat uns in die Lage gebracht, in der wir heute sind und in die wir alle nicht hinein wollten“, so Landrat Thomas Brückmann.

Die Kommunen haben zugesagt, sich verstärkt zusammen mit dem Landkreis bzw. der Polizei in die Kontrollen einzubringen, was in der Vergangenheit auch schon punktuell stattgefunden hat.

„Wir möchten in diesem Zusammenhang der Bevölkerung auch noch einmal vor Augen führen, dass es in der Wesermarsch eine hohe Testkultur gibt, was bekanntermaßen in der Folge auch immer höhere „entdeckte“ Erkrankungsfälle zur Folge hat. Wir halten das jedoch für die richtige Strategie und auch die Tatsache, dass wir in geeigneten Fällen (z.B. in Einrichtungen) auch auf Virusmutationen testen lassen, die bis dato alle negativ waren. Unser Gesundheitsamt arbeitet jetzt seit rund einem Jahr im Sieben-Tagebetrieb; für die aufwendige Kontaktnachverfolgung wurden rund 10 Personen nur für diesen Aufgabenbereich neu eingestellt. Wir nutzen auch alle Amtshilfemöglichkeiten und setzen z.B. für die täglichen Testungen in den Alteneinrichtungen die Bundeswehr ein“, so der Landrat weiter.

„Den Schwerpunkt der Kommunikation sehen wir jedoch nicht darin, uns an nicht immer gut informierten und zuweilen auch sehr tendenziellen Meinungsäußerungen innerhalb der sozialen Medien zu beteiligen. Gleichwohl bedienen wir Social-Media wie Facebook und Twitter mit den gleichen Inhalten wir die Presse. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir detailschärfer nicht berichten dürfen“, so Landrat Thomas Brückmann.

Wichtig bei allen Maßnahme ist es, ein gutes Augenmaß dabei zu behalten und stets sorgsam abzuwägen, denn allen Maßnahmen zur Verbesserung der Infektionslage gehen in der Regel auch immer mit Sanktionen für alle einher.

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