Sivalingam „Sri“ Sireetharan, Doris Ammermann und Zeliha Aykanat (von links) vom Verein Refugium Wesermarsch haben seit Beginn der corona-bedingten Einschränkungen viel zu tun. Denn unter den Geflüchteten in der Wesermarsch herrscht große Unsicherheit. Lorenz

Sivalingam „Sri“ Sireetharan, Doris Ammermann und Zeliha Aykanat (von links) vom Verein Refugium Wesermarsch haben seit Beginn der corona-bedingten Einschränkungen viel zu tun. Denn unter den Geflüchteten in der Wesermarsch herrscht große Unsicherheit. Lorenz

Foto: Lorenz

Wesermarsch

Corona behindert die Integration

2. Juni 2020 // 19:30

In der Corona-Zeit sind die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer des Refugiums besonders gefragt. Sie beraten Migranten und Geflüchtete.

Mehrere Hundert Anfragen

„Es waren auf jeden Fall mehrere Hundert Anfragen, die uns in den zurückliegenden drei Monaten erreicht haben“, sagt Refugium-Vorsitzende Doris Ammermann. Und dabei ging es nicht nur um die Verhaltensweisen während der Pandemie.

Beratung nur noch am Telefon

Durch die Kontaktverbote waren persönliche Beratungen in den Refugium-Räumen an der Viktoriastraße in Nordenham und an der Grünen Straße in Brake nicht mehr möglich. „Alle Beratungsdienste haben aber telefonisch ohne Unterbrechung voll weiter gearbeitet. Einige im Büro, die anderen von zu Hause aus.“

Herausforderung: Behördenpost

Bei den Geflüchteten lief die Post von Behörden, Job-Centern oder Ärzten auf. „Normalerweise kommen viele dann einfach mit ihren Schreiben zu uns, und wir besprechen die Angelegenheiten hier. Das ging nun nur telefonisch, was natürlich schwieriger ist“, sagt Sri.

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