Die hohe Luftfeuchtigkeit im Keller des Burhaver Rathauses greift sowohl die Stahlträger als auch das Mauerwerk an. Schimmel breitet sich im Putz aus.

Die hohe Luftfeuchtigkeit im Keller des Burhaver Rathauses greift sowohl die Stahlträger als auch das Mauerwerk an. Schimmel breitet sich im Putz aus.

Foto: Reents

Wesermarsch

Der Keller des Rathauses in Burhave verrottet

Von nord24
21. Februar 2018 // 17:30

Durchgerostete Stahlträger, wegbröselnde Mauern und eindringendes Grundwasser: Der Keller des Burhaver Rathauses ist in einem desolaten Zustand. Das hat der Bericht eines Ingeneurbüros ergeben, der jetzt im Bauausschuss der Gemeinde vorgestellt wurde.

69.000 Euro für die Sanierung

Schätzungsweise müssen 69.000 Euro in die Sanierung gesteckt werden - und das so schnell wie möglich. Teile der gut 150 Jahre alten Stahlträger sind bereits durchgerostet. Das Mauerwerk, auf dem die Träger liegen, bricht nach und nach weg.

Luftfeuchtigkeit greift Träger und Mauern an

Ein Grund dafür ist die hohe Luftfeuchtigkeit im Keller. Wasser dringt durch den Boden und Risse in den Wänden ein. Heizungsrohre, die durch den Keller verlaufen, bringen es zum verdampfen. Abziehen kann die Luftfeuchtigkeit kaum: Mehrere Fenster im Keller sind bereits vor vielen Jahren zugemauert worden.

Schneller Start der Sanierung gefordert

Die Mitglieder des Ausschusses waren sich einig: Die Verwaltung soll schnellstmöglich versuchen, die Sanierung des Kellers zu finanzieren. Mit den Arbeiten soll, wenn möglich, noch in diesem Jahr begonnen werden. Entschieden wird darüber in der Ratssitzung am 15. März.

Immer informiert via Messenger
Soll es Freiheiten für Geimpfte geben?
521 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger