Techniker Dirk Uffmann (links) und Verbandsvorsteher Dieter Hülstede vom Entwässerungsverband Butjadingen prüfen die Steuerung des Systems.

Techniker Dirk Uffmann (links) und Verbandsvorsteher Dieter Hülstede vom Entwässerungsverband Butjadingen prüfen die Steuerung des Systems.

Foto: Nicole Böning

Wesermarsch

So funktioniert das Entwässerungssystem in Butjadingen

9. Februar 2021 // 11:25

Das Entwässerungssystem Butjadingens funktioniert wie ein Blutkreislauf – und es leidet an Zivilisationskrankheiten.

Alles hängt zusammen

Heute sorgt ein ausgeklügeltes Entwässerungssystem für einen geregelten Wasseraustausch in Butjadingen. Es durchzieht sämtliche Bereiche der Nordsee-Halbinsel wie ein Netz von Blutgefäßen den menschlichen Körper – bloß auf einer Fläche von 23.150 Hektar – 19.000 davon sind landwirtschaftliche Nutzfläche.

Wie ein Blutkreislauf funktioniert das Entwässerungssystem des Entwässerungsverbands Butjadingen.

Das System hat Krankheiten

Auch das Entwässerungssystem leidet unter Krankheiten. Versiegelung von Boden ist seine klassische Zivilisationskrankheit. Neue Straßen und Baugebiete sind die Ursache – auch immer mehr Steingärten, gepflasterte Auffahrten, große Terrassen. Das Wasser kann auf diesen Flächen nicht mehr langsam im Boden versickern oder von Pflanzen aufgenommen werden – und so am Ende verzögert in das Entwässerungssystem fließen. Stattdessen spült immer mehr Wasser oberirdisch direkt in die Gräben und Kanäle und bringt das System an die Grenzen seiner Belastbarkeit.

Wie die Entwässerung funktioniert und wie wir alle davon leben, lest ihr am Mittwoch in der Kreiszeitung Wesermarsch.

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