Mike Görke fährt in seiner Altersklasse in den Top-Ten mit. Unterstützt wird er dabei von seinem Vater Michael.

Mike Görke fährt in seiner Altersklasse in den Top-Ten mit. Unterstützt wird er dabei von seinem Vater Michael.

Foto: www.mikegoerke.com

Wesermarsch

Die Rennfahrer-Karriere des gebürtigen Nordenhamers kommt in Fahrt

Von Frank Lorenz
29. August 2017 // 08:00

Knapp drei Jahre ist es her, als die Kreiszeitung auf der Kanaren-Insel Gran Canaria einen elf Jahre alten Jungen traf, der den großen Traum hatte, Rennfahrer zu werden. Inzwischen ist der gebürtige Nordenhamer Mike Görke 14 Jahre alt und mischt die Kart-Szene in Spanien auf.

Platz in den Top-Ten

Champion der Kanaren in seiner Fahrzeugklasse war er 2016 bereits, inzwischen fährt er auf dem spanischen Festland um Titel. Und das durchaus erfolgreich: Nach vier von sechs Rennen der aktuellen Junior-Kart-Serie belegt er Rang 9 von insgesamt 28 Fahrern. „Wenn es in den nächsten Rennen gut läuft, bleibe ich in den Top-Ten“ sagt der 14-Jährige.

Professionelles Training ist wichtig

„Inzwischen gehe ich das Ganze sehr professionell an“, sagt Mike Görke im Gespräch mit der Kreiszeitung. „Dreimal pro Woche trainiere ich im Kart. Außerdem mache ich mehrmals wöchentlich Fitnesstraining und gehe joggen.“ Darüber hinaus hat er einen Fahrsimulator für den Computer, an dem er sich auf verschiedene Rennen vorbereiten kann.

Vor fünf Jahren ausgewandert

Mike Görke war gemeinsam mit seinen Eltern vor rund fünf Jahren ausgewandert und wohnt seither im Süden der Insel Gran Canaria. Schon kurz nach der Ankunft entdeckte er den Kart-Sport für sich. Auch Formel-1-Stars wie Michael Schumacher und Sebastian Vettel haben einst in den kleinen Flitzern ihre ersten Rennen absolviert.

Formel 1 ist der große Traum

Die Königsklasse ist natürlich auch der Traum des deutschen Nachwuchsfahrers. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg – und ein teurer. „Wir haben uns in ein Racing-Team eingekauft“, erklärt Vater Michael Görke. „Das hat den Vorteil, dass das Kart und die Techniker-Crew professionell gestellt werden. Sonst könnte man das gar nicht schaffen.“ Allein der Transport eines Karts zum Festland wäre sonst kaum zu finanzieren.  Weitere Infos zum jungen Rennfahrer-Talent gibt es auf seiner Website http://www.mikegoerke.com.

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