Die Idee, in Niedersachsen wolfsfreie Zonen zu schaffen, sollte das Land wieder verwerfen, sagt Wolfsberater Hermann Kück.

Die Idee, in Niedersachsen wolfsfreie Zonen zu schaffen, sollte das Land wieder verwerfen, sagt Wolfsberater Hermann Kück.

Foto: Wagner/dpa

Wesermarsch

Diskussion in Rodenkirchen: Sorge vor dem Wolf ist groß

Von nord24
15. März 2019 // 19:30

Die einen freuen sich über die Rückkehr der Wölfe. Andere sorgen sich um ihre Nutztiere und fordern, Wölfe abzuschießen. Das wurde jetzt bei einer Podiumsdiskussion in der Markthalle Rodenkirchen deutlich.

Blutige Aufnahmen von Schafen

Jäger und Wolfsberater Hermann Kück kennt die Bilder von gerissenen und schwerst verletzten, blutüberströmten Schafen. Einige Aufnahmen hat er mitgebracht, um sie den etwa 50 Zuhörern zu zeigen.

Keine Abschuss-Freigabe

Eine gewisse Berühmtheit erreichte Kück, als er im Oktober 2017 den Abschuss von fünf Jungtieren des Cuxhavener Wolfsrudels empfahl. Niedersachsens damaliger Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) lehnte den Abschuss zu diesem Zeitpunkt ab.

Ein neues Rudel gegründet

Die Folge des Nichtstuns ist laut Kück inzwischen in der Nähe von Vechta zu beobachten. Ein Rüde der Wolfsfamilie habe dort inzwischen nach einer langen Wanderung über Nordrhein-Westfalen eine Partnerin gefunden und ein neues Rudel begründet.
Was Landwirte, denen ihre Tiere gerissen wurden, in Rodenkirchen berichteten, lest ihr am Samstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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