Das Ehrenamt bringt Menschen zusammen. Von links unten: Marlies Strauch (Senioren- und Behindertenbeirat), Birgit Eden vom Landkreis, Tina Wessels, Meike Dirksen (beide Johanniter), Danja Kirschberger von der Hospizhilfe, Helga Drees, Albert Mumme und Ursula Freese (alle drei vom Senioren- und Behindertenbeirat) freuen sich auf viele Mitstreiter, die den Ehrenamtstag am 23. Juni mitgestalten wollen.

Das Ehrenamt bringt Menschen zusammen. Von links unten: Marlies Strauch (Senioren- und Behindertenbeirat), Birgit Eden vom Landkreis, Tina Wessels, Meike Dirksen (beide Johanniter), Danja Kirschberger von der Hospizhilfe, Helga Drees, Albert Mumme und Ursula Freese (alle drei vom Senioren- und Behindertenbeirat) freuen sich auf viele Mitstreiter, die den Ehrenamtstag am 23. Juni mitgestalten wollen.

Foto: Nobel

Wesermarsch

Ehrenamtstag Nordenham: Organisatoren suchen Mitstreiter

Von Laura Nobel
5. Januar 2018 // 11:30

„Ehrenamt macht glücklich“, ist sich Albert Mumme sicher. Er ist der Vorsitzende des Senioren- und Behindertenbeirats der Stadt Nordenham. „Und das Ehrenamt wird in Zukunft immer wichtiger werden.“ Deshalb liegt ihm folgendes Projekt besonders am Herzen: der Ehrenamtstag.

Ehrenamtstag am 23. Juni in Nordenham

Der soll am 23. Juni stattfinden. Der Senioren- und Behindertenbeirat ist federführend beteiligt, aber auch weitere Institutionen sind in die Organisation einbezogen. Beim Ehrenamtstag geht es darum, über die verschiedenen Möglichkeiten des Ehrenamts zu informieren. Möglichst viele Einrichtungen sollen sich vorstellen, in denen man sich ehrenamtlich engagieren kann.

Mit dem Rad von Station zu Station

„Am Ehrenamtstag wird es vier Stationen in der Stadt geben“, erklärt Tina Wessels, Ausbildungsleiterin bei den Johannitern. Anlaufpunkte sind das Mehrgenerationenhaus, die Wache der Johanniter, die Nordenhamer Feuerwehr und das Rote Kreuz. „Wir wollen dann gemeinsam mit dem Fahrrad von Station zu Station fahren.“

Mit Ehrenamtlichen ins Gespräch kommen

An den einzelnen Stationen wird man sich an den Ständen verschiedener Gruppen, Vereine und Verbände informieren können. „So können Menschen, die am Ehrenamt interessiert sind, mit Leuten ins Gespräch kommen, die bereits ein Ehrenamt ausführen“, sagt Albert Mumme. Etwas zu essen und zu trinken wird es auch geben.

Mangel an Nachwuchs

„Es gibt in allen Bereichen einen Mangel an Nachwuchs“, weiß Tina Wessels. Dabei sei das Ehrenamt aus der Gesellschaft nicht wegzudenken. „Der Zusammenhalt unter den Menschen ist enorm wichtig. Ohne einander geht es nicht. Dafür wollen wir ein Bewusstsein schaffen.“

Das Ehrenamt hat viele Vorzüge

Wer ein Ehrenamt ausführt, hilft damit nicht nur anderen Menschen. Auch für einen selbst bringt es viele Vorteile: „Man nutzt seine Zeit sinnvoll, man stärkt sein Selbstwertgefühl, man bekommt ganz viel von der Gesellschaft zurück“, zählt Tina Wessels auf. „Jeder kann sich so zu einem wichtigen Teil der Gesellschaft machen.“

Treffen am 25. Januar

Nun werden noch Teilnehmer gesucht, die bei der Aktion mitmachen und über ehrenamtliche Tätigkeiten in ihren Gruppen und Vereinen informieren wollen. Am Donnerstag, 25. Januar, wollen sich die Organisatoren treffen. Zu diesem Termin laden sie alle ein, die sich am Ehrenamtstag beteiligen möchten. Los geht es um 18 Uhr in der Johanniter-Wache, Viktoriastraße 28-32. Die Teilnehmer werden gebeten, sich bei Albert Mumme telefonisch unter  01 76/20 62 30 77 oder per E-Mail (ehrenamtstag-nordenham2018@web.de) anzumelden.

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