Der studierte Kartograf Michael Remmers und Vermessungsingenieur Klaus Kertscher.

Der studierte Kartograf Michael Remmers und Vermessungsingenieur Klaus Kertscher.

Foto: Nicole Böning

Wesermarsch

Ein Geldschein führt Historiker nach Langwarden

25. März 2021 // 16:47

Eine Banknote machte Michael Remmers und Klaus Kertscher zu Gauß-Fans. Der startete vor 200 Jahren mit der Vermessung des Nordwestens.

1821 begann die Vermessung

Vor 200 Jahren machte sich ein Tross von Offizieren und Soldaten auf den Weg, um den Nordwesten Deutschlands zu vermessen. Unter ihnen der Sohn des weltweit bekanntesten Niedersachsen Carl Friedrich Gauß. Joseph Gauß wurde von seinem Vater vorausgeschickt, um Unterkünfte für dessen Ankunft vorzubereiten. Um die Vermessung persönlich vorzunehmen, sagte der Universalgelehrte in den Sommern 1821 bis 1825 seine Vorlesungen ab. Zwei Wochen war er auch in Butjadingen. Von hier aus peilte er Varel, Jever, Wangerooge, Neuwerk und Bremerhaven an.

Der Gaußtag am 30. April muss wohl ausfallen

Fünf Jahre später wäre das Jahr 2021 perfekt dafür, das 200. Jubiläum der Vermessung an genau dieser Stelle zu feiern. So war jedenfalls der Plan der Gauß-Freunde Nord, denen Remmers und Kertscher angehören. Wie üblich sollte es am Geburtstag des Gelehrten einen Gaußtag geben – am 30. April. Wäre da nicht die Corona-Pandemie. Der Termin muss wohl ausfallen. Michael Remmers lässt sich davon nicht beirren: „Egal wann, gefeiert wird dieser Anlass auf jeden Fall.“

Wie Michael Remmers und Klaus Kertscher ihre Begeisterung für den Universalgelehrten Carl Friedrich Gauß entdeckten - und was ein historisches Wirtshaus in Langwarden damit zu tun hat - lest ihr auf NORD|ERLESEN.

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