Die Gedenkstätte für verstorbene Zwangsarbeiter in Blexen ist neu hergerichtet worden. Auf den Stelen werden alle 154 Namen stehen.

Die Gedenkstätte für verstorbene Zwangsarbeiter in Blexen ist neu hergerichtet worden. Auf den Stelen werden alle 154 Namen stehen.

Foto: Reim

Wesermarsch

Erinnerung an Kriegstote und Opfer von Gewaltherrschaft

8. November 2020 // 14:09

Am kommenden Sonntag, 15. November, wird der Volkstrauertag begangen. Er erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aus allen Nationen.

Keine Sammlung

Die Corona-Pandemie verhindert in Nordenham die Veranstaltungen im Freien nicht. In Blexen kommt sogar der Bischof. Was es dieses Jahr aber nicht gibt: die Haussammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Namen auf Stelen

Auf dem Friedhof II in Blexen wird derzeit fleißig gearbeitet. Dort sind zwei neue Stelen aufgestellt worden. Wie berichtet, wurden auf dem Friedhof einst 154 zumeist sowjetische Zwangsarbeiter in einem Massengrab beerdigt. Bis zum Totensonntag werden auf den Stelen Namenstafeln angebracht, auf denen diese Opfer des Naziregimes alle aufgeführt werden. Am Volkstrauertag wird die neue Anlage präsentiert. In Blexen finden sich deshalb illustre Gäste ein.

Wo und wie genau der Volkstrauertag in diesem Jahr begangen wird, steht am Montag in der Kreiszeitung Wesermarsch.

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