In Esenshamm geht es beschaulich zu. die Dorfbewohner befürchten, dass ein neues Gewerbegebiet Lärm und Schmutz bringt.

In Esenshamm geht es beschaulich zu. die Dorfbewohner befürchten, dass ein neues Gewerbegebiet Lärm und Schmutz bringt.

Foto: Archiv

Wesermarsch

Esenshamm: Widerstand gegen Pläne für Gewerbegebiet

Von Ellen Reim
8. Oktober 2018 // 16:30

In Esenshamm regt sich Widerstand. Der Landkreis Wesermarsch feilt an einem neuen Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP). Die Stadt sieht das als Chance, um an der Grenze von Nordenham und Stadland die Voraussetzungen für ein interkommunales Gewerbegebiet zu schaffen. Beschlossen ist noch nichts.

Mehrheit der Esenshammer dagegen

"Die Mehrheit der Esenshammer ist gegen ein solches Gewerbegebiet. Unser Ziel ist es, dass an dieser Stelle kein Vorbehaltsgebiet für industrielle Anlagen und Gewerbe entsteht. Wir haben beim Landkreis eine entsprechende Stellungnahme abgegeben“, sagt Rainer Spiekermann, Vorsitzender des Bürgervereins Esenshamm.

Flächen südlich von Esenshamm

Laut Entwurf sollen vier Flächen mit einer Gesamtgröße von 118,5 Hektar zum Vorbehaltsgebiet erklärt werden. Die Flächen befinden sich südlich von Esenshamm, im Bereich Havendorfer Berg/Havendorf/Beckum – also genau dort, wo in ein paar Jahren die Küstenautobahn A 20 auf die B 212 treffen soll.

630 Meter vom Ort entfernt

Dem Entwurf zufolge wäre das Vorbehaltsgebiet rund 630 Meter von Esenshamm und rund 850 Meter von Kleinensiel entfernt.

Angst vor Lärm und Schmutz

Rainer Spiekermann geht davon aus, dass mit zusätzlichem Lärm und Schmutz zu rechnen wäre, wenn sich unweit von Esenshamm weitere Betriebe ansiedeln würden. Mehr dazu am 9. Oktober in der Kreiszeitung Wesermarsch

Immer informiert via Messenger
Weihnachten steht vor der Tür. Wie genießt ihr euren Klaben am liebsten?
112 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger