Die BaFin hat für die Greensill-Bank einen Insolvenzantrag gestellt.

Die BaFin hat für die Greensill-Bank einen Insolvenzantrag gestellt.

Foto: picture alliance/dpa

Wesermarsch

Finanzaufsicht stellt Insolvenzantrag für Greensill Bank

16. März 2021 // 12:36

Die Bremer Greensill Bank hatte Kunden mit ungewöhnlich hohen Zinsen gelockt - doch seit Anfang März kommen sie nicht mehr an ihr Geld. Jetzt hat die Bafin die Insolvenz der Bank beantragt.

Nun doch eine Einwohnerfragestunde

Damit dürften die Befürchtungen wahr werden: Das Geld der Stadt Nordenham, die bei der Bank 13,5 Millionen Euro geparkt hatte, könnte für immer futsch sein. Am Donnerstag ist die Greensill-Affäre Thema in einer öffentlichen Stadtratssitzung. Ab 18 Uhr trägt die Verwaltung ihre Sicht der Dinge vor. Alle anderen Tagesordnungspunkte flogen von der Agenda. Ergänzt wurde eine Einwohnerfragestunde.

Es geht insgesamt um 3,6 Milliarden Euro

Nach Informationen aus Finanzkreisen stehen bei der Bremer Bank rund 3,6 Milliarden Euro an Einlagen im Feuer. Davon dürften etwa 3,1 Milliarden Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung sowie den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) gesichert sein. Das gilt vor allem für das Geld von Privatkunden.

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