Fördermittel fließen 2020 nicht in die Wesermarsch

Die Helios-Klinik im Nordenhamer Stadtteil Esenshamm hat Fördergelder aus dem Strukturfonds II beantragt. Sie kann Mittel bekommen, da sie Betten im Bereich der Gynäkologie/Geburtshilfe abgebaut hat.

Wesermarsch

Fördermittel fließen 2020 nicht in die Wesermarsch

Von Christoph Reiprich
12. August 2020 // 17:03

Das niedersächsische Landeskabinett hat in einer Sitzung 265 Millionen Euro für Niedersachsens Krankenhäuser frei gegeben. Weder die Helios Klinik Wesermarsch in Esenshamm noch das St.-Bernhard-Hospital in Brake werden im Investitionsprogramm 2020 berücksichtigt.

Fördermittel für Schließung der Geburtshilfe beantragt

Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Die Helios Klinik Wesermarsch habe keinen Antrag für das Investitionsprogramm gestellt, sagt deren Pressesprecherin Katharina Recht. Wie das niedersächsische Sozialministerium mitteilte, hat Helios aber Mittel aus dem Strukturfonds II beantragt. Für die Schließung der Gynäkologie/Geburtshilfe könnten Fördergelder fließen.

Prüfung noch nicht abgeschlossen

Das St.-Bernhard-Hospital in Brake hat indes Anträge für bauliche Maßnahmen gestellt. Die Prüfung ist aber noch nicht abgeschlossen, sodass der Antrag für 2020 noch nicht berücksichtigt wurde. Aus Hannover gebe es aber positive Signale, dass es Fördermittel geben könne, sagt Maxi Krahl, Sprecherin der Klinik.

Was es mit dem Strukturfonds II auf sich hat, welche Kliniken 2020 eine Förderung erhalten und was das Ministerium über die beiden Klinik-Standorte in der Wesermarsch sagt, lest ihr auf www.norderlesen.de und am Donnerstag in der Kreiszeitung Wesermarsch.