Glencore hat sich bereit erklärt, den Fortbestand der Bleihütte unter bestimmten Voraussetzungen zu finanzieren.

Glencore hat sich bereit erklärt, den Fortbestand der Bleihütte unter bestimmten Voraussetzungen zu finanzieren.

Foto: Heilscher

Wesermarsch

Glencore knüpft Übernahme der Bleihütte an Bedingungen

21. Juli 2020 // 15:55

Mit gemischten Gefühlen sind Jochen Luitjens, erster Bevollmächtigter und Geschäftsführer der IG Metall Wesermarsch, und Cebrail Demir, Betriebsratsvorsitzender der Weser-Metall, von der Gläubigerversammlung aus Frankfurt zurückgekehrt.

Unternehmerisch wieder unter einem Dach?

„Positiv ist, dass mit Glencore einen Investor gibt, der die Bleihütte übernehmen möchte“, sagt Luitjens. Somit könnten die Zinkhütte, die zu Glencore gehört, und die Bleihütte unternehmerisch bald wieder unter einem Dach sein.

Glencore formuliert Bedingungen

„Eine große Herausforderung“, so Demir, seien jedoch die Bedingungen, an die Glencore seine Investitionsentscheidung knüpft. So möchte das Unternehmen mit der Landesregierung über die künftige Handhabung der Umweltschäden und (potenziellen) Altlasten sprechen. Glencore fordert, von allen Aufwendungen der Vergangenheit freigestellt zu werden.

Arbeitnehmervertretungen erwarten harte Verhandlungen

Auch im Hinblick auf Personalfragen hat der Kaufinteressent seine Vorstellungen formuliert. Sie werden mit dem Betriebsrat verhandelt. „Wir kennen die Forderungen noch nicht, aber es wird eine Menge Arbeit auf die Arbeitnehmervertretungen zukommen“, so Luitjens.

Mehr zur Gläubigerversammlung lest ihr am Mittwoch in der Kreiszeitung Wesermarsch und in Kürze auf www.norderlesen.de

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