Das städtische Rechnungsprüfungsamt untersucht die Greensill-Affäre.

Das städtische Rechnungsprüfungsamt untersucht die Greensill-Affäre.

Foto: picture alliance/dpa

Wesermarsch

Greensill-Affäre: Sonderprüfung beauftragt

9. April 2021 // 16:36

Die Stadt Nordenham hat Geldeinlagen in Höhe von 13,5 Millionen Euro verloren. Die Verwaltung hatte sich dazu entschieden, das Geld bei der Greensill-Bank anzulegen. Das dubiose Finanzinstitut ist mittlerweile insolvent.

Einlagen von Kommunen bei Privatbanken sind in Deutschland nicht abgesichert. Nun geht es bei der Aufklärung in die Vollen. Der Verwaltungsausschuss hat dem städtischen Rechnungsprüfungsamt den Auftrag für eine Sonderprüfung des Vorfalls erteilt. Parallel bemüht sich die Kommunalaufsicht um Aufklärung.

Die Mitglieder des Verwaltungsausschusses haben dem Prüfungsamt einen dreiseitigen Leitfaden mit zahlreichen Fragen an die Hand gegeben. Es geht unter anderem darum, ob die Verwaltung sich an alle gesetzlichen Regelungen bei den Abläufen für Anlagenvorgänge gehalten hat. Auch Fragen nach eigenen Recherchen zur Greensill-Bank und deren Geschäftsmodell sollen beantwortet werden.

Die Ergebnisse sollen am 6. Mai in einer öffentlichen Ratssitzung vorgetragen werden.

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