Mehrere hundert Bürger beteiligten sich am Donnerstagabend in Nordenham an der Mahnwache gegen Antisemitismus.

Mehrere hundert Bürger beteiligten sich am Donnerstagabend in Nordenham an der Mahnwache gegen Antisemitismus.

Foto: Heilscher

Wesermarsch

Hunderte bei Mahnwache gegen Antisemitismus in Nordenham

Von Christoph Heilscher
14. November 2019 // 19:35

Hunderte Nordenhamer Bürger haben sich am Donnerstagabend auf dem  Marktplatz an einer Mahnwache gegen Antisemitismus beteiligt. Damit haben sie ein Zeichen gesetzt gegen Nazis und für die Solidarität mit den Juden, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden.

Stolpersteine beschmiert

Am vergangenen Wochenende hatten unbekannte Täter, die der Naziszene zugeordnet werden, im Stadtgebiet Stolpersteine mit roter Farbe beschmiert. Die Stolpersteine erinnern an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Die Taten geschahen am Vorabend der Erinnerungsveranstaltung zum 9. November, des Tages der Reichspogromnacht 1938, als der Hass gegen Juden in Deutschland in offene Gewalt umschlug.

Für ein weltoffenes Nordenham

Zu der Mahnwache am Donnerstag hatten die evangelische und die katholische Kirche und das Bündnis Nordenham bleibt bunt aufgerufen. Pastorin Heike Boelmann-Derra und Pastor Karl Jasbinschek plädierten in ihren Ansprachen für Frieden und Freiheit in Nordenham und wandten sich gegen Gewalt und Ausgrenzung.
Einen ausführlichen Bericht lest Ihr am Freitag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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