"Beschäftigung sichern" heißt es auf dem Banner der Gewerkschaftsmitglieder. Das Ziel haben sie erreicht. IG Metall und Weser-Metall haben sich darauf geeinigt, betriebsbedingte Kündigungen für Beschäftigte mit unbefristeten Arbeitsverhältnissen auszuschließen.

"Beschäftigung sichern" heißt es auf dem Banner der Gewerkschaftsmitglieder. Das Ziel haben sie erreicht. IG Metall und Weser-Metall haben sich darauf geeinigt, betriebsbedingte Kündigungen für Beschäftigte mit unbefristeten Arbeitsverhältnissen auszuschließen.

Foto: IG Metall

Wesermarsch

IG Metall und Weser-Metall haben sich geeinigt

4. September 2020 // 16:05

Die IG Metall und die Geschäftsführung der Bleihütte (Weser-Metall) haben sich über die Bedingungen einer Übernahme durch Glencore geeinigt. Eine Einigung der Glencore mit dem Land Niedersachsen steht aus.

85 Prozent stimmen zu

„Das mit großer Zustimmung (85%) durch die Mitglieder bestätigte Verhandlungsergebnis ist ein für die Standortsicherung tragfähiger Kompromiss, der uns zum einen wehtut und zum anderen noch keine absolute Sicherheit bringt. Jetzt ist es am Land Niedersachsen und der Glencore aus der sozialen eine sozial ökologische Einigung zu machen. Denn die Arbeitsplätze sind nach jetzigem Stand erst gesichert, wenn sich Glencore und das Land Niedersachsen bis zum 20.09.2020 einig sind“, so der Geschäftsführer der IG Metall Wesermarsch Jochen Luitjens.

Das Verhandlungsergebnis:

  • Laufzeit von 3 Jahren
  • Millionen Investitionen der Glencore
  • Übernahme Verpflichtung der Auszubildenden
  • Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen für Beschäftigte mit unbefristeten Arbeitsverhältnissen für die gesamte Laufzeit
  • Wettbewerbsfähigen Ausrichtung des Standortes
  • Befristeter Beitrag der Belegschaft zur Standortsicherung:
    • Halbes Weihnachtsgeld
    • Halbes Urlaubsgeld
    • Verzicht auf das tarifliche Zusatzgeld (T-ZUG) in 2021. Danach eine Reduzierung
    • Erhöhungen der Arbeitszeiten von 35 auf 37,5 Stunden

Landesumweltministerium und Glencore verhandeln derzeit über die juristische Verantwortlichkeit der Deponien in Nordenham. Mehr dazu lest ihr am Samstag in der Kreiszeitung Wesermarsch und auf www.norderlesen.de

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