In Nordenham wird es eng in den Krippen. Die Stadt muss neue Plätze schaffen.

In Nordenham wird es eng in den Krippen. Die Stadt muss neue Plätze schaffen.

Foto: dpa

Wesermarsch

In Nordenham fehlen Krippenplätze

Von Ellen Reim
5. September 2018 // 17:47

Kinder in die Krippe zu schicken – das fanden bis vor wenigen Jahren viele Menschen in Nordenham noch seltsam. Doch die Zeiten haben sich geändert: Seit gut einem Jahr verzeichnet die Stadtverwaltung eine stark steigende Nachfrage nach Krippenplätzen. Die Folge: Es fehlt an Kapazitäten.

Dutzende Krippenplätze zu wenig

Derzeit prüft die Stadt, wie die Lage in den Krippen und Kindergärten ist. Im April hatte sie bereits einmal bei allen Nordenhamer Krippen, Kindergärten und Horten nachgefragt. Die Auswertung hatte damals ergeben, dass 72 Krippenplätze fehlen und 38 Kindergartenplätze.

Lange Wartelisten

Auf der Warteliste der vier größeren Einrichtungen in der Innenstadt – Mitte, Pusteblume, Atenser Butscher und Willehad – standen 59 Krippen- und 35 Kindergartenkinder. Freie Plätze gab es nur noch außerhalb des Zentrums  vereinzelt.

Großer Mangel in der Innenstadt

Die Stadt könnte kurzfristig ohne Anbauten Kapazitäten in Phiesewarden, dem Kindergarten Regenbogen in Friedrich-August-Hütte und Esenshamm schaffen. Das würde aber das Problem nicht lösen, dass der Mangel vor allem in der Innenstadt groß zu sein scheint.

Entscheidung im Herbst

Im Herbst soll entschieden werden, ob an-, um- oder neu gebaut werden soll, wo und für wie viele Gruppen.  

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