Beispielfoto: Hundepfoten reagieren auf Streusalz empfindlich. Hundebesitzer Thomas Henkenjohann setzt sich auch deshalb dafür ein, dass sich die Stadt um die Einhaltung des Streusalzverbotes kümmert.

Beispielfoto: Hundepfoten reagieren auf Streusalz empfindlich. Hundebesitzer Thomas Henkenjohann setzt sich auch deshalb dafür ein, dass sich die Stadt um die Einhaltung des Streusalzverbotes kümmert.

Foto: Hitij/dpa

Wesermarsch

In Nordenham gibt es Ärger um das Streusalz-Verbot

Von Timo Kühnemuth
8. Februar 2019 // 18:30

In der Stadt Nordenham darf beim Winterdienst kein Streusalz verwendet werden. Einzige Ausnahme bilden Fußgängerüberwege, also zum Beispiel Zebrastreifen, und gefährliche Fahrbahnstellen. Doch augenscheinlich halten sich viele nicht an diese Vorschrift.

"Sachlage ist eindeutig"

Thomas Henkenjohann, Hundehalter aus Phiesewarden, hat sich die Straßenreinigungssatzung genau angesehen und ist sich sicher: Die Sachlage ist eindeutig, Streusalz ist in Nordenham nur in wenigen Ausnahmefällen erlaubt.

"Regelung ist richtig"

Der Hundebesitzer würde sich wünschen, dass diese Vorschriften von den Nordenhamern auch durchweg eingehalten werden. Nicht nur Hundepfoten reagierten extrem empfindlich darauf. Auch für andere Tiere sei es nicht gut, wenn sie damit in Kontakt kommen.

Stadt kontrolliere zu wenig

All dies sei bekannt – und trotzdem kontrolliere die Stadt nicht, ob das Streusalz-Verbot eingehalten wird. Im Gegenteil: Auch die Stadt halte sich nicht an ihre eigenen Vorgaben. Thomas Henkenjohann berichtet von Radwegen und Bushaltestellen, wo der Bauhof lieber zu Salz als zu abstumpfendem Granulat oder Sand greife.
Was die Stadt Nordenham zu der Kritik sagt und was Sie jetzt tun möchte, damit das Problem mit dem Streusalz gelöst wird, lest Ihr am Sonnabend in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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