Selten sind die Kirchen so gut besucht wie an Heiligabend. Das ist auch in Blexen so. Pastor Dietmar Reumann-Claßen sieht sich dennoch gewappnet – denn er hat ein Team aus ehrenamtlichen Küstern an seiner Seite. Dazu gehören unter anderem Sylke Bohlen (Mitte) und Birgit Brau.

Selten sind die Kirchen so gut besucht wie an Heiligabend. Das ist auch in Blexen so. Pastor Dietmar Reumann-Claßen sieht sich dennoch gewappnet – denn er hat ein Team aus ehrenamtlichen Küstern an seiner Seite. Dazu gehören unter anderem Sylke Bohlen (Mitte) und Birgit Brau.

Foto: Kühnemuth

Wesermarsch

In den Nordenhamer Kirchen herrscht an Heiligabend Hochbetrieb

Von Timo Kühnemuth
22. Dezember 2017 // 17:30

Es ist nach wie vor so: An keinem anderen Tag im Jahr ist in den Kirchen so viel los wie an Heiligabend. Das ist auch in Blexen nicht anders. Pastor Dietmar Reumann-Claßen schätzt, dass am Sonntag beim 15-Uhr- und 17-Uhr-Gottesdienst jeweils 350 Besucher in der St.-Hippolyt-Kirche Platz nehmen werden – volles Haus.

Ehrenamtliche Küster packen mit an

Allein kann er diesen Ansturm nicht bewältigen. Deswegen ist er froh, dass er auf die Hilfe von ehrenamtlichen Küstern setzen kann. Normalerweise kümmert sich die hauptamtliche Küsterin um die Vorbereitung der Gottesdienste. „Doch sie ist am Sonntag als Organistin in der Pauluskirche in FAH im Einsatz“, so Dietmar Reumann-Claßen.

Aktuell zählt das Team sechs Helfer

Was an Heiligabend alles zu tun ist, weiß niemand besser als Birgit Brau und Sylke Bohlen, die seit drei beziehungsweise vier Jahren zum Team der ehrenamtlichen Blexer Küster gehören. Insgesamt sind es aktuell sechs Helfer.

Nachmittags ist der Andrang am größten

Während der gut besuchten Nachmittagsgottesdienste tun jeweils zwei Ehrenamtliche ihren Dienst, bei der Christmette um 22 Uhr ist einer. Sie begleiten die Besucher zu den Plätzen, sehen zu, dass diese bis nach vorn durchgehen, damit es sich hinten nicht irgendwann ballt.

Lied-Blätter werden verteilt

Aber es gibt noch andere Aufgaben: Wenn gewünscht, müssen die Männer und Frauen des Küster-Teams vor Gottesdienst-Beginn Lied-Blätter auslegen. Oder sie verteilen die Zettel am Eingang. Während des Gottesdienstes behalten die Helfer alles im Blick. Wenn beispielsweise plötzlich jemand aufsteht, weil er zur Toilette muss, zeigen sie ihm den Weg.

"Ich finde diese Gemeinschaft toll"

„Die Heiligabend-Gottesdienste sind stressiger als andere Gottesdienste, aber es macht trotzdem unglaublich viel Spaß, dabei zu sein. Schließlich ist es doch ein schöner Anlass, in der Kirche zusammenzukommen“, findet Sylke Bohlen. Ihre Kollegin Birgit Brau kann ihr da nur beipflichten: „Ich finde diese Gemeinschaft toll.“

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