An der zukünftigen Küstenautobahn A 20 gibt es vier Flächen, die sich aus Sicht der Raumplaner für das neue große Gewerbegebiet eignen würden. Teil dieser Fläche wäre das kleine bereits bestehende Gewerbegebiet am Wesertunnel.

An der zukünftigen Küstenautobahn A 20 gibt es vier Flächen, die sich aus Sicht der Raumplaner für das neue große Gewerbegebiet eignen würden. Teil dieser Fläche wäre das kleine bereits bestehende Gewerbegebiet am Wesertunnel.

Grafik: Kalf

Wesermarsch

In der Wesermarsch soll ein großes Gewerbegebiet entstehen

Von Timo Kühnemuth
3. Juli 2019 // 17:30

Eine Riesenchance für die Region oder eine weitere Belastung für die Menschen, die in Kleinensiel und Esenshamm wohnen? Das interkommunale Gewerbegebiet, das in Havendorf an der zukünftigen Küstenautobahn A 20 entstehen soll, ist umstritten.

Knapp 100 Zuhörer

Um das Projekt vorzustellen, aber auch, um Bedenken zu zerstreuen, fand am Dienstag in Rodenkirchen eine Infoveranstaltung statt. Knapp 100 Zuhörer waren in die Markthalle gekommen, um zu hören, was ihnen die Redner des Abends zu sagen hatten.

"Alles noch Zukunftsmusik"

Das geplante Gewerbegebiet, so betonten alle Redner des Abends, sei noch Zukunftsmusik. Aktuell gehe es nicht darum, das Projekt zu beschließen, sondern nur darum, die planerischen Voraussetzungen zu schaffen. Das Gebiet sei zum Beispiel sinnvoll, um neue Arbeitsplätze zu schaffen und somit den Bevölkerungsschwund zu stoppen.

Anwohner machen sich Sorgen

In der Markthalle saßen viele Anwohner aus Kleinensiel und Esenshamm, die in der Nähe des neuen Gewerbegebiets wohnen würden. Sie befürchten unter anderem eine zusätzliche Lärmbelastung durch die Betriebe, also eine Minderung der Wohnqualität.
Nicht weit von der Wesermarsch gibt es bereits ein interkommunales Gewerbegebiet. Wie es dort läuft, lest Ihr am Donnerstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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