Jägerausbildung in der Wesermarsch: Jennifer Witgräfe aus Ovelgönne beim Training auf der Kugelbahn. Ob sie auf eine Wildschwein oder einen Hirsch zielt, ist mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen.

Jägerausbildung in der Wesermarsch: Jennifer Witgräfe aus Ovelgönne beim Training auf der Kugelbahn. Ob sie auf eine Wildschwein oder einen Hirsch zielt, ist mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen.

Foto: Jauken

Wesermarsch

In der Wesermarsch wollen viele Jäger werden

Von Ellen Reim
10. Oktober 2018 // 16:30

Bernhard Martens ist der Kreisjägermeister und kann es kaum glauben. So viele Anmeldungen zur Jägerausbildung wie in diesem Jahr  hat er für gewöhnlich nicht. „Ich bin jetzt bei 25“, sagte er wenige Tage nach Beginn des neuen Lehrgangs. „Gerade heute rief jemand an, der noch einsteigen will.“

Viele Frauen wollen auf die Jagd gehen

Den Jägern in der Wesermarsch geht der Nachwuchs nicht aus. Vor allem der hohe Anteil von Frauen – zehn von 25 Teilnehmern – überrascht ihn. Das ergibt einen Frauenanteil von 40 Prozent.

Jagdprüfung ist schwierig

Bei der nächsten Prüfung, die aus einem theoretischen und einem mündlich-praktischen Teil besteht, kommt noch eine weitere Jägeranwärterin aus einem früheren Lehrgang hinzu. In der Jägerschaft Wesermarsch beträgt der Frauenanteil bislang insgesamt lediglich 10 Prozent.

In Burwinkel wird geschossen

Die Ausbildung ist praktisch und theoretisch anspruchsvoll, ebenso die Prüfung. In Burwinkel bei Elsfleth erlernen die zukünftigen Jägerinnen und Jäger das Schießen. Mehr dazu am 11. Oktober in der Kreiszeitung Wesermarsch.

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