Das Gesundheitsamt warnt die Bewohner mehrerer Einwohner aus der Friesenstraße in Einswarden, Leitungswasser zu trinken. Es sind überhöhte Bleigehalte festgestellt worden.

Das Gesundheitsamt warnt die Bewohner mehrerer Einwohner aus der Friesenstraße in Einswarden, Leitungswasser zu trinken. Es sind überhöhte Bleigehalte festgestellt worden.

Foto: kzw

Wesermarsch

In einigen Einswarder Wohnungen ist zu viel Blei im Trinkwasser

Von Christoph Heilscher
19. Juni 2019 // 20:52

Bleialarm im Nordenhamer Stadtteil Einswarden. Bei einer Untersuchung hat das Gesundheitsamt überhöhte Bleiwerte im Leitungswasser festgestellt.

Kein Leitungswasser trinken

Die Bewohner der Friesenstraße 12 in Einswarden sollten kein Leitungswasser mehr zum Trinken, Kochen, zur Zubereitung von Nahrungsmitteln und zum Zähneputzen verwenden. Das empfiehlt das Gesundheitsamt des Landkreises Wesermarsch den Menschen in dem Wohnhaus.

Alte Bleirohre

Der Grund ist eine Bleibelastung des Wassers. Die stammt aus den alten Bleirohren. Vor allem Säuglinge und Kleinkinder sollten nichts von dem Wasser zu sich nehmen. Das Gesundheitsamt hat Anfang des Monats den Bleigehalt des Wassers ermitteln lassen. Der Wert ist bedenklich.

Mehrere Häuser betroffen

Gleichzeitig ergeht eine Warnung an die Bewohner der Häuser Friesenstraße 14, 16, 20 und 24, da auch dort das Trinkwasser noch durch Bleirohre fließt. Im Haus Friesenstraße 10 vermutet das Gesundheitsamt Bleirohre. Blei ist ein giftiges Schwermetall. Es kann den Körper auf vielfältige Weise schädigen.

Umfrage Deutschland schottet sich mit krassen Maßnahmen gegen das Coronavirus ab: Um die weitere Verbreitung aufzuhalten, dürfen die Menschen jetzt nur noch höchstens zu zweit auf die Straße.

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