Im Februar und März hatte der Wolfsberater nach sieben Attacken auf Schafherden und einem getöteten Kalb viel zu tun.

Im Februar und März hatte der Wolfsberater nach sieben Attacken auf Schafherden und einem getöteten Kalb viel zu tun.

Foto: picture alliance / dpa

Wesermarsch

Keine Lust auf Beschimpfungen und Beleidigungen

14. August 2020 // 16:17

Wird ein Wolf gesichtet, besteht der Verdacht, dass er Tiere gerissen hat - dann sind Wolfsberaterinnen und -berater die richtigen Ansprechpartner. In der Wesermarsch gibt es derzeit keinen.

Frust und Wut

Marcus Säfken war bislang Wolfsberater im Kreis. Nun hat er das Handtuch geworfen. Auch sein Vorgänger Franz-Otto Müller hatte das Ehrenamt entnervt aufgegeben. „Es ist viel Ärger damit verbunden“, nennt Bernhard Martens als Grund dafü. Er ist Kreisjägermeister. „Der Wolfsberater muss sich Frust und Wut der Landwirte anhören und sich beschimpfen lassen“, sagt er.

Wie es nun in Sachen Wolf weitergeht, steht am Sonnabend in der Kreiszeitung Wesermarsch.

Immer informiert via Messenger
Ist es die richtige Entscheidung, dass der Weihnachtsmarkt 2020 in Bremerhaven stattfinden darf?
2028 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger