Wasser macht die Wiesen Norddeutschlands für viele Arten erst wohnlich - wie hier in Abbehausen.

Wasser macht die Wiesen Norddeutschlands für viele Arten erst wohnlich - wie hier in Abbehausen.

Foto: Archiv

Wesermarsch

Kiebitz und Uferschnepfe sind selten geworden

16. April 2020 // 18:40

Die Vogelarten, die in den vergangenen Jahrzehnten in Mitteleuropa am stärksten unter Veränderungen der Umwelt gelitten haben, sind die Wiesenvögel. Kiebitz und Uferschnepfe waren noch in den 1980er Jahren an der gesamten Küste weit verbreitet. Inzwischen sind selten geworden, aus vielen Landstrichen sogar komplett verschwunden. Die Naturschutzbehörden versuchen gegenzusteuern. Das tun sie jetzt auch am Kurfürstendamm bei Abbehausen.

Stau in Abbehausen für Wiesenvögel

Am Kurfürstendamm bei Abbehausen wird in den Gräben im Winterhalbjahr Wasser aufgestaut, um die Wiesen feucht zu halten. Feucht, heißt stocherfähig für die Vögel, die aus dem Boden Würmer und Larven ziehen und sich Insekten picken. Das gut 33 Hektar große Gebiet in der Abbehauser Wisch gehört zum Vogelschutzgebiet V 65 Butjadingen.

Maßnahmen starten vor der Rückkehr der Vögel

Rechtzeitig vor der Rückkehr der Tiere aus ihren Überwinterungsgebieten in die Wesermarsch hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) auf den landeseigenen Flächen bei Abbehausen diese Naturschutzmaßnahmen umgesetzt.

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