Östlich vom Hauptgebäude des Klinikums Oldenburg (rechts im Bild) entsteht ein Neubau, in dem unter anderem die zentrale Notaufnahme und Operationsräume untergebracht werden. Angeschlossen an die Kinderklinik wird das Perinatalzentrum entstehen (Bildmitte).

Östlich vom Hauptgebäude des Klinikums Oldenburg (rechts im Bild) entsteht ein Neubau, in dem unter anderem die zentrale Notaufnahme und Operationsräume untergebracht werden. Angeschlossen an die Kinderklinik wird das Perinatalzentrum entstehen (Bildmitte).

Foto: Foto HW+P Berlin

Wesermarsch

Klinikum Oldenburg investiert bis 2030 insgesamt 163,5 Millionen Euro

Von nord24
26. März 2018 // 18:54

„Hier wird etwas ganz Großes in Gang gesetzt“, erklärte Oldenburgs Erste Stadträtin Silke Meyn, anlässlich der Vertragsunterzeichnungen für den Bau zweier Großprojekte. 163,5 Millionen Euro sollen bis 2030 in Neu- und Umbauten am Klinikum Oldenburg und auf dem ehemaligen AEG-Gelände investiert werden. „Es handelt sich um die größte Baumaßnahme in der Oldenburger Medizingeschichte, die 230 Jahre umfasst“, so die Stadträtin.

Fortsetzung des Entwicklungsplans

Es geht um die Fortsetzung des Gesamtentwicklungsplans (GeKo) 2030 des Klinikums. Gerade wurden das Parkhaus und das Zentrallager fertiggestellt. Jetzt folgt mit den beiden Erweiterungsbauten auf dem Klinikgelände und einem weiteren Neubau auf dem ehemaligen AEG-Gelände ganz in der Nähe des Klinikums die Fortsetzung. Parallel dazu soll der Baubestand umgebaut werden. Konkret werden Vier-Bett-Zimmer abgeschafft und alle Zimmer mit einer Nasszelle ausgestattet. Der Beginn der Arbeiten ist fürs kommende Jahr vorgesehen.

Fünf neue Operationssäle

So entsteht auf dem Klinikgelände mit direkter Anbindung an das derzeitige Hauptgebäude ein Neubau mit einer geplanten Nutzfläche von 14 600 Quadratmetern. Zum bestehenden Zentral-OP im Hauptgebäude kommen im geplanten Neubau zusätzliche fünf Operationssäle und ein Herz-OP mit Angiographieanlage (Hybrid-OP) dazu. Für die dann insgesamt 16 OP-Säle wird ein neuer zentraler Aufwachraum für die Betreuung der Patienten vor und nach der Operation geschaffen.

Größere Abteilung für Geburten und Frühchenversorgung

In einem weiteren Neubau hinter dem derzeitigen Hauptgebäude mit 4700 Quadratmeter werden die Geburtsmedizin und die Frühgeborenenversorgung unter einem Dach untergebracht mit direkter Anbindung an das bestehende Kinderkrankenhaus. Dieser Neubau sei notwendig, weil die vorhandene Entbindungsstation am Klinikum für die steigenden Geburtenzahlen zu klein ist. „Als überregionales Zentrum für die Frühgeborenenversorgung hat das Klinikum eine wichtige Funktion für die gesamte Region Nord-West“, erklärte Dirk Tenzer.

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