Frischer Nordseegranat wird in diesen Tagen nur wenig gefangen. Einer der Gründe: Die Großhändler rufen zu wenig Ware ab. Foto: Hager/dpa

Frischer Nordseegranat wird in diesen Tagen nur wenig gefangen. Einer der Gründe: Die Großhändler rufen zu wenig Ware ab. Foto: Hager/dpa

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Wesermarsch

Krabbenfischer in der Klemme

13. Juli 2020 // 19:30

Die Krabbenfischer können derzeit kaum Ware an die Großhändler verkaufen. Denn deren Lieferkette in die Pulzentren in Marokko ist ins Stocken geraten.

Corona-Virus und Ramadan

Durch das Corona-Virus, den Ramadan-Monat und weitere Gegebenheiten wurde und wird in Marokko derzeit weniger gepult als üblich. Darum staut sich die Ware bei den den Großhändlern, und sie nehmen den Krabbenfischern kaum noch gefangenen Granat ab.

Fangmengen und Preise reglementiert

Zwei Großhändler, Heiploeg und Klaas Puul, bestimmen die Preise und die Fangmengen, die derzeit für die Mitglieder der Erzeugerorganisation stark reduziert und reglementiert sind. Zwischen 4,20 und 4,50 Euro pro Kilogramm beträgt derzeit der durchschnittliche Erzeugerpreis, Tendenz sinkend.

Zu wenig kommt bei den Fischern an

Damit könnten die Krabbenfischer eigentlich auskommen, aber nur, wenn er eine entsprechend große Mengen verkaufen könnten. Das ist derzeit aber nicht der Fall. Fischer Söhnke Thaden aus Fedderwardersiel findet zudem, dass bei Verkaufspreisen von bis zu 12 Euro pro Kilo im Einzelhandel viel zu wenig bei den Erzeugern ankommt.

Welche weiteren Probleme die Krabbenfischer derzeit plagen und wie sie die Krise meistern wollen, lest Ihr am Dienstag in der Kreiszeitung Wesermarsch.

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