Mitglieder der Bürgerinitiative machten deutlich, dass sie keinen KKU-Bauschutt auf der Deponie wollen.

Mitglieder der Bürgerinitiative machten deutlich, dass sie keinen KKU-Bauschutt auf der Deponie wollen.

Foto: Gohritz

Wesermarsch

Kreistag vertagt Entscheidung über Bauschutt aus Kernkraftwerk Unterweser

Von Gabriele Gohritz
18. Juni 2018 // 20:30

Ob sogenannter freigemessener Bauschutt aus dem Kernkraftwerk Unterweser (KKU) auf der Deponie Käseburg in Brake eingelagert wird, ist weiter unklar. Der Kreistag des Landkreises Wesermarsch hat die Entscheidung mit einer Mehrheit von 30 zu 10 Stimmen vertagt. 

Ergebnis wird abgewartet

Er sprach sich dafür aus, das Ergebnis der Einzelfallprüfung durch das niedersächsische Umweltministerium abzuwarten. Mit dieser Prüfung wird geklärt, ob die Deponie geeignet ist, die wenig verstrahlten Materialien aufzunehmen oder nicht. Das Ergebnis soll Ende diesen Jahres vorliegen.

Warten auf Gutachten

Grüne, FDP und Unabhängige hatten schon im März den Antrag gestellt, eine Einlagerung abzulehnen. Während der Sitzung warben sie erneut um Zustimmung und darum, dass der Kreistag sich jetzt positionieren müsse. Warte man auf das Gutachten, sei es zu spät.

Mehrheit will erst alle Fakten vorliegen haben

Die SPD/CDU-Gruppe sowie wie die Kreisverwaltung wollen erst alle Fakten auf dem Tisch liegen haben. Sie verwies auch darauf, dass, ist die Deponie geeignet, ein Rechtsanspruch für den Antragsteller, das KKU, bestehe. Auch mit einer Vertagung behalte man sich alle Optionen offen.

Immer informiert via Messenger
Verschenken & selbst genießen
Hein! Dein Norden

Kommt die „Schulschiff Deutschland“ nach Bremerhaven? Es wird gerade wild spekuliert.

1587 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger