Beraten zu Kurzarbeit, Stundung, Soforthilfe: Kreishandwerksmeister Stephan Hayen (von links), Stephan Giese und Thomas Sturm von der Kreishandwerkerschaft.

Beraten zu Kurzarbeit, Stundung, Soforthilfe: Kreishandwerksmeister Stephan Hayen (von links), Stephan Giese und Thomas Sturm von der Kreishandwerkerschaft.

Foto: Gabriele Gohritz

Wesermarsch

Kurzarbeit und Soforthilfe: Betriebe haben viele Nachfragen

10. April 2020 // 14:10

Im Zeitalter nach Corona werde es eine Rückbesinnung auf Regionalität geben, werde das Handwerk eine Renaissance erleben: Da ist sich Thomas Sturm, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Wesermarsch, mit Zukunftsforschern einig. Doch erst einmal muss auch das Handwerk in der Wesermarsch die Krise durchstehen. Noch sind die Betriebe gut ausgelastet. Doch es gibt viel Beratungsbedarf: zu Kurzarbeit, Stundungen, Zuschussanträgen, Kinderbetreuung, Coronafällen.

Mehrmals täglich gibt es neue Infos

Da hilft die Kreishandwerkerschaft, die mehrmals täglich neue Informationen an die Betriebe rausgibt. „Dafür haben wir viele positive Rückmeldungen bekommen“, sagt Kreishandwerksmeister Stephan Hayen.

Vereinzelt brechen Aufträge weg

Die Betriebe hätten alle gut zu tun, könnten Aufträge fast lückenlos abarbeiten. Besonders bei Neubauten. Aber es gibt auch Einschränkungen. Und zwar dort, wo überwiegend Privatkunden bedient werden: „Nur in Notfällen und nach Absprache.“ Ausgenommen sind Friseure: Sie mussten schließen. Ein Metallbetrieb aus der Region werde wohl, so sagt Thomas Sturm, nächste Woche in Kurzarbeit gehen.

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