Zahlreiche Kadaver von Nonnengänsen werden momentan an den Pütten hinter dem Deich bei Iffens angeschwemmt.

Zahlreiche Kadaver von Nonnengänsen werden momentan an den Pütten hinter dem Deich bei Iffens angeschwemmt.

Foto: Nicole Böning

Wesermarsch

Vogelgrippe: Nonnengänse gehören zu den ersten Opfern

16. November 2020 // 19:45

Die Vogelgrippe ist vor fast drei Wochen in Butjadingen angekommen. Im Spülsaum des Jadebusens treiben inzwischen zahlreiche Kadaver.

Das Virus tritt alle paar Jahre auf

Vor allem Nonnen- und Graugänse sind momentan von der Vogelgrippe betroffen. Der nachgewiesene Virus H5N8 ist nur für Vögel gefährlich. Er treibt alle paar Jahre sein Unwesen im Zugvogelbestand - ähnlich einer Grippe bei den Menschen. Für Nutzgeflügel kann er gefährlich werden.

Für Menschen unbedenklich

Für die Menschen sei das Virus völlig unbedenklich. „Das Virus geht seit Jahren um die ganze Welt“, so Dr. Norbert Heising vom Zweckverband Veterinäramt Jade Weser: „Bisher ist kein einziger Fall bekannt, in dem ein Mensch damit infiziert wurde.“ Der Verzehr von Geflügelfleisch und Eiern sei deshalb unbedenklich. „Erreger, die eventuell an einer Eierschale haften könnten, werden durch Hitze zerstört“, so der Tipp von Heising für alle, die trotzdem sicher gehen möchten.

Wie es um die Gänse am Jadebusen steht und welche Auswirkungen das Virus auf den Vogelbestand haben wird, lest ihr am Dienstag in der KREISZEITUNG-WESERMARSCH und jetzt schon auf NORD|ERLESEN.

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