Haben eine Elterninitiative gegründet, weil sie die Schließung der Geburtshilfe nicht wortlos hinnehmen wollen (unten, von links): Nina Schoenlau, Jana Bens, Julia Bittner und Hebamme Heike Stefanoff sowie (oben, von links) Sarah Schneider, Tomke Teßmer und Daniela Willms.

Haben eine Elterninitiative gegründet, weil sie die Schließung der Geburtshilfe nicht wortlos hinnehmen wollen (unten, von links): Nina Schoenlau, Jana Bens, Julia Bittner und Hebamme Heike Stefanoff sowie (oben, von links) Sarah Schneider, Tomke Teßmer und Daniela Willms.

Foto: Kühnemuth

Wesermarsch

Nordenham: Junge Mütter haben Initiative gegründet

Von Timo Kühnemuth
12. Februar 2019 // 17:41

In der nördlichen Wesermarsch gibt es viele junge Frauen, die sich große Sorgen machen, wo und wie sie zukünftig Kinder entbinden sollen. Die Kreißsäle in der Helios-Klinik sind bekanntlich geschlossen. Sechs der Betroffenen haben zusammen mit der freiberuflichen Hebamme Heike Stefanoff eine Elterninitiative gegründet.

Angst vor abenteuerlichen Fahrten

Gemeinsam wollen die Mütter dafür kämpfen, dass sich die Versorgungslage wieder verbessert. Alle Frauen, die an der Gründungsversammlung teilnahmen, haben Angst vor abenteuerlichen Fahrten zur Klinik am Tag der Entbindung. Sie befürchten, dass der Wesertunnel gesperrt sein könnte oder dass sie möglicherweise in einen Stau geraten.

Mit dem Rettungswagen zur Klinik

Ob man sich denn jetzt in jedem Fall mit dem Rettungswagen zur Entbindung bringen lassen sollte, fragte eine Teilnehmerin provozierend. Dies könne doch wohl unmöglich der Normalfall in der Wesermarsch werden.
Wie die Mütter weiter vorgehen wollen und inwieweit sie dabei von den Nordenhamer Hebammen unterstützt werden, lest ihr am Mittwoch in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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