Bei dem Versuch, einen 37-jährigen Mann auf einem Campingplatz in Nordenham festzunehmen, wehrte sich dieser massiv und griff die Beamten an.

Bei dem Versuch, einen 37-jährigen Mann auf einem Campingplatz in Nordenham festzunehmen, wehrte sich dieser massiv und griff die Beamten an.

Foto: Pleul/dpa

Wesermarsch

Nordenham: Mann auf Campingplatz festgenommen

8. Februar 2021 // 18:31

Die Polizei hat am Sonnabend einen Mann festgenommen, der auf dem Nordenhamer Campingplatz in mehrere Wohnwagen eingebrochen war.

nord24 hat hierüber berichtet. Nun hat die Pressestelle der Polizei noch weitere Informationen zu dem Vorfall geliefert und sich in einem Punkt korrigiert: Der Täter war nicht 27, sondern 37 Jahre alt.


Betreiber meldeten sich bei der Polizei

Laut der Mitteilung vom Montag waren es die Betreiber des Campingplatzes, die sich am Sonnabend gegen 16.50 Uhr bei der Polizei meldeten. Sie berichteten, dass sich der 37-Jährige Zugang zu mehreren Wohnwagen verschafft habe, dort gehaust und sich aktuell in einem Wohnwagen verbarrikadiert habe.

Bei Eintreffen der Beamten umstellten bereits mehrere Anwesende den Wohnwagen, in dem sich der 37-Jährige befand.

Polizisten setzen Pfefferspray ein

Als dieser letztendlich das Gefährt verließ, reagierte er aggressiv auf die Beamten sowie die anderen Anwesenden. Er warf mit Gegenständen nach ihnen und beleidigte sie. Bei dem Versuch, den 37-Jährigen festzunehmen, wehrte sich dieser massiv und griff die Beamten an, sodass diese Pfefferspray gegen den 37-Jährigen einsetzten.

Zeugen helfen der Polizei

Die anwesenden Zeugen griffen tatkräftig ein und unterstützen die Beamten bei der Festnahme des Mannes, sodass dieser letztendlich gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden konnte. Durch die Widerstandshandlungen wurden beide Beamte, die zum Campingplatz gefahren waren, leicht verletzt. Die anschließenden Ermittlungen ergaben, dass der 37-Jährige in insgesamt 15 Wohnwagen sowie wahrscheinlich auch in eine Campinghütte eingebrochen war.

Wie es für den 37-Jährigen jetzt weitergehen soll, lest Ihr am Dienstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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