Angucken, anfassen, begreifen – so funktioniert die neue Sonderausstellung des Museums Moorseer Mühle. Anhand einer alten Mangel aus dem Museumsfundus demonstriert Leiter Christoph Greim, wie die Redewendungen „Jemanden in die Mangel nehmen“ entstanden ist.

Angucken, anfassen, begreifen – so funktioniert die neue Sonderausstellung des Museums Moorseer Mühle. Anhand einer alten Mangel aus dem Museumsfundus demonstriert Leiter Christoph Greim, wie die Redewendungen „Jemanden in die Mangel nehmen“ entstanden ist.

Foto: Kühnemuth

Wesermarsch

Nordenham: Museum Moorseer Mühle ist Redewendungen auf der Spur

Von Timo Kühnemuth
27. März 2019 // 18:30

Das Museum Moorseer Mühle startet in der kommenden Woche in die neue Saison. Passend dazu wird Leiter Christoph Greim am Montag, 1. April, 18 Uhr, die neue Sonderausstellung des Hauses vorstellen. Es geht um Redewendungen, die aus dem Handwerk stammen.

Museumsleiter hatte die Idee

Anhand von Exponaten wird gezeigt, wie die Formulierungen entstanden sind. „Die Idee zu dieser Sonderausstellung hatte ich schon in meiner Anfangszeit bei der Mühle“, sagt Christoph Greim. Im früheren Kornspeicher habe er zahlreiche Ausstellungsstücke entdeckt. „Die Idee war, einen neuen Zugang zu den Objekten zu schaffen“, erläutert er.

Aha-Effekt für den Besucher

Die Sonderausstellung bringt dem Besucher eine Vielzahl an Redewendungen näher. Da gibt es eine Mangel, durch die man ein Stück Stoff drehen kann. Schnell wird klar, dass dies etwas mit der Redewendung „Jemanden in die Mangel nehmen“ zu tun haben muss. Auf einer Infotafel erfährt man hier noch mehr.
Was die Sonderausstellung noch alles bietet und bis wann sie im Museum Moorseer Mühle zu sehen ist, lest ihr am Donnerstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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