Viele Geh- und Radwege in Nordenham sind in einem schlechten Zustand. Die Politik überlegt, mehr Geld für Reparaturen bereitzustellen. Zudem soll ein Arbeitskreis ein Radwegekonzept erstellen. Das kann dabei helfen, Fördermittel zu bekommen.

Viele Geh- und Radwege in Nordenham sind in einem schlechten Zustand. Die Politik überlegt, mehr Geld für Reparaturen bereitzustellen. Zudem soll ein Arbeitskreis ein Radwegekonzept erstellen. Das kann dabei helfen, Fördermittel zu bekommen.

Foto: Archivfoto: Lorenz

Wesermarsch

Nordenham: Politik und Verwaltung ringen um Konzept für Radwege

Von Timo Kühnemuth
26. Oktober 2017 // 17:33

Politik und Verwaltung ringen schon seit Jahren um ein Konzept für die maroden Radwege. Neben der Wählerinitiative Nordenham (WIN), die sich dafür als Erste eingesetzt hatte, sind mittlerweile auch alle anderen Ratsfraktionen der Ansicht, dass sich etwas tun muss. Jetzt soll ein Arbeitskreis gegründet werden.

Beraterfirma kommt nicht infrage

Darauf haben sich die Mitglieder des Bauausschusses während ihrer jüngsten Sitzung geeinigt. Die Politiker waren sich einig, dass es zu teuer wäre, eine Beraterfirma mit der Erstellung eines Konzeptes zu beauftragen. Dies, so rechnete Baudezernentin Ellen Köncke vor, würde zwischen 25 000 und 50 000 Euro kosten.

"Das könen wir auch selbst"

„Das können wir auch selbst“, befand CDU-Ratsherr Horst Wreden. Er schlug deshalb vor, besagten Arbeitskreis zu bilden. Ob es ein solches Gremium tatsächlich geben wird, soll jetzt der Stadtrat entscheiden.

Stadt hat sich Geh- und Radwege genau angeschaut

Wie schwer es sein wird, alle kaputten Radwege in Schuss zu bringen, machten die Ausführungen von Baudernentin Ellen Köncke und Marco Fandrich, stellvertretender Leiter des Amtes für Baumanagement, deutlich. Die Verwaltung hat sich demnach die Hauptradwegachsen im Stadtgebiet angeschaut und in zwei Kategorien eingeteilt.

Es gibt zwei Arten von Wegen

Zum einen gebe es Wege, die sich mit vergleichsweise geringem Aufwand reparieren lassen. Zum anderen habe man aber auch Wege ausgemacht, die man für viel Geld erneuern müsste.

Mehr Geld für die Instandsetzung gefordert

FDP-Ratsherr Manfred Wolf schlug vor, den Etat für die Reparatur kaputter Wege zu erhöhen. Die Politik müsse hier endlich Mut beweisen.    

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