Das Opfer der Gewalttat tritt in dem Prozess als Nebenkläger auf.

Das Opfer der Gewalttat tritt in dem Prozess als Nebenkläger auf.

Foto: Symbolfoto: Ebener

Wesermarsch

Nordenhamer wegen versuchten Totschlags vor Gericht

Von nord24
22. Oktober 2019 // 20:30

Seit Dienstag muss sich ein 31 Jahre alter Mann aus Nordenham vor der 3. Großen Strafkammer des Oldenburger Landgerichtes verantworten. Ihm wird versuchter Totschlag vorgeworfen. Die Gewalttat ereignete sich auf dem Nordenhamer Stadtfest 2016.

Opfer überlebt schwer verletzt

Laut Anklage soll der Mann mindestens zweimal mit solcher Wucht gegen den Kopf des Opfers getreten haben, dass dieses vorübergehend das Bewusstsein verlor. Durch die Schläge und Tritte hatte das Opfer insbesondere stark blutende Wunden im Gesicht erlitten. Es hatte die Attacke schwer verletzt überlebt.

Angeklagter räumt Tat ein

Der Angeklagte, der nicht in Haft ist, hat die Vorwürfe weitgehend eingeräumt. Nur die schweren Tritte bestritt er. Es sei nie seine Absicht gewesen, das Opfer schwer zu verletzen oder gar zu töten. Der Angeklagte zeigte sich auch bereit, ein hohes Schmerzensgeld an das Opfer zahlen zu wollen.

Ähnlicher Fall vor Kurzem verhandelt

Erst vor drei Wochen war vorm Landgericht ein anderer Gewaltexzess beim Stadtfest verhandelt worden. Der 23 Jahre alte Täter wurde zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten verurteilt.
Mehr zu dem laufenden Verfahren erfahrt Ihr in der Mittwochausgabe der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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