Treffen des offenen Chores: Klaus Gutwin, Irene Ahrens und Karla Huesken mit Chorleiter Michael Wintering am Klavier.

Treffen des offenen Chores: Klaus Gutwin, Irene Ahrens und Karla Huesken mit Chorleiter Michael Wintering am Klavier.

Foto: Zempel-Bley

Wesermarsch

Oldenburger Chor singt gegen Lungenkrankheiten an

Von nord24
22. Januar 2018 // 19:30

Jeden Donnerstag treffen sich die Sänger von „Chorpidus“ in der Cafeteria des Pius-Hospitals Oldenburg. Dabei handelt es sich um einen offenen Chor für Menschen mit und ohne Lungenerkrankungen, der vor gut zwei Jahren  ins Leben gerufen wurde.

Mehr als 100 Sängerinnen und Sänger

Die Idee für "Chorpidus" hatten Prof. Dr. Gunter Kreutz, Hochschullehrer für Systematische Musikwissenschaft an der Universität Oldenburg, und Dr. Regina Prenzel, Direktorin der Klinik für Innere Medizin und Pneumologie am Pius-Hospital. Was als Experiment gedacht war, hat sich längst etabliert. Mindestens 100 Leute sind bei jedem Treffen des Chores, der mittlerweile auch eine CD aufgenommen hat, dabei.

Gesang stärkt die Lungen

Ob COPD, Asthma, Lungenfibrose oder Lungenkrebs – Gesang stärkt die Lungen. Die Mitglieder können bei den Proben  ungeniert husten, beim Singen eine Pause einlegen und vor allem: im Sitzen singen.

Positive Effekte auf die Krankheit

Gesang macht nicht nur glücklich, sondern hat auch einen positiven Effekt auf den Krankheitsverlauf. Singen aktiviert die Atmung. Stimm- und Atemübungen, wie sie beim Chorsingen üblich sind, öffnen die Lunge und können deren Kapazität erhöhen und die Atemstärke stabilisieren

Umfrage Deutschland schottet sich mit krassen Maßnahmen gegen das Coronavirus ab: Um die weitere Verbreitung aufzuhalten, dürfen die Menschen jetzt nur noch höchstens zu zweit auf die Straße.

Sind drastisch Maßnahmen wie die Kontaktsperre richtig?

10235 abgegebene Stimmen
Folge nord24 via Messenger
Folge den Pinguins via Messenger
Folge uns auf Facebook
Besuche uns auf Facebook
Abonniere uns auf Instagram
nord24 auf Instagram