Nachdem bekannt geworden war, dass Tiere auf dem Oldenburger Schlachthof gequält wurden, machten Tierschützer bei einer Demonstration ihrem Ärger Luft.

Nachdem bekannt geworden war, dass Tiere auf dem Oldenburger Schlachthof gequält wurden, machten Tierschützer bei einer Demonstration ihrem Ärger Luft.

Foto: Assanimoghaddam/dpa

Wesermarsch

Oldenburger Veterinäramt erhält "Auszeichnung" von Tierschützern

Von nord24
2. Januar 2019 // 19:36

Zweifelhafte "Ehre" für das Oldenburger Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen: Das Deutsche Tierschutzbüro hat das Amt als schlechtestes Veterinäramt im Jahr 2018 „ausgezeichnet“. Die Begründung der Entscheidung liegt in dem Umgang des Amtes mit dem Oldenburger Schlachthof-Skandal.

Schlachtbetrieb eingestellt

Das Veterinäramt unter Leitung von Dr. Paul Morthorst ist zuständig für den Rinderschlachthof in Oldenburg. Nach Enthüllungen von extremen tierquälerischen Zuständen in dem Betrieb durch das Deutsche Tierschutzbüro ist der Betrieb seit Anfang November vorerst eingestellt.

Bildmaterial dokumentiert Tierquälerei

Anfang November hatte das Deutsche Tierschutzbüro Bildmaterial an die Behörden überreicht.Es ging sowohl an die Staatsanwaltschaft Oldenburg als auch das zuständige Veterinäramt Oldenburg und das Landwirtschaftsministerium in Hannover. Die Bilder zeigen Fälle von extremen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und Straftaten im angezeigten Schlachthof.
Wie die Stadt Oldenburg das Verhalten der Mitarbeiter bewertet und wie sich das Tierschutzbüro dazu geäußert hat, lest Ihr am Donnerstag in der Kreiszeitung Wesermarsch.

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