Polizei und ein Radlader sichern das Eingangstor der Midgard bei einem Atomtransport. Die Polizeigewerkschaft äußert wegen der Corona-Krise Bedenken gegen den Ende Oktober/Anfang November geplanten Atomtransport vom britischen Sellafield ins hessische Biblis, der nach Angaben der Transportgegner über Nordenham führen wird.

Polizei und ein Radlader sichern das Eingangstor der Midgard bei einem Atomtransport. Die Polizeigewerkschaft äußert wegen der Corona-Krise Bedenken gegen den Ende Oktober/Anfang November geplanten Atomtransport vom britischen Sellafield ins hessische Biblis, der nach Angaben der Transportgegner über Nordenham führen wird.

Foto: Heilscher

Wesermarsch

Polizeigewerkschaften lehnen Atomtransporte ab

17. Oktober 2020 // 10:00

Die Corona-Infektionszahlen steigen. Polizeigewerkschaften halten einen Transport atomarer Brennelemente in diesen Zeiten für keine gute Idee.

Transport im Frühjahr abgesagt

Im Frühjahr wurde er abgesagt, nun soll er rollen: Deutsche Sicherheitsbehörden bereiten sich auf einen Castor-Transport vom britischen Sellafield über Niedersachsen ins südhessische Biblis vor. Atomkraftgegner und Umweltschützer gehen davon aus, dass die sechs Castoren mit hochradioaktivem Müll Anfang November über Nordenham ins Land kommen.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die Deutsche Polizeigewerkschaft (DpolG) fordern, vor dem Hintergrund stark steigender Zahlen von Corona-Infektionen den geplanten Transport erneut abzusagen.

Mehr lest Ihr am Samstag in der Kreiszeitung.

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