Gegen den 34-jährigen Lieferanten wurden Strafverfahren eingeleitet.

Gegen den 34-jährigen Lieferanten wurden Strafverfahren eingeleitet.

Foto: Skolimowska/dpa

Wesermarsch

Raub in Brake war vorgetäuscht

Von nord24
22. Juni 2020 // 15:09

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg und die Polizei Brake haben am Montag eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht, in der sie mitteilen, dass ein angeblicher Überfall vor gut einer Woche nur vorgetäuscht war.

„Raub“ auf einem Parkplatz

Die Mitteilung bezieht sich auf einen Vorfall vom 13. Juni. An diesem Tag war angeblich ein 34-jähriger Zeitungs- und Tabakwarenlieferant gegen 4.30 Uhr auf einem Parkplatz in Ovelgönne ausgeraubt worden.

Die Polizei hatte vor einer Woche berichtet, dass der Mann seinen weißen Mercedes-Benz Sprinter, der mit Zeitungen und Tabakwaren beladen war, auf dem Parkplatz Vedhusen an der B211 im Ortsteil Oldenbrok parkte und an seiner Fahrertür lehnte.

Plötzlich habe ein schwarzer Mercedes SUV neben dem 34-Jährigen angehalten und zwei der drei Insassen seien aus dem SUV herausgesprungen. Einer der Täter habe den 34-Jährigen mit einem Messer bedroht, während der andere Täter mehrere Kartons mit Tabakwaren aus dem weißen Sprinter entwendete. Anschließend hätten sich die Männer mit ihrem SUV in Richtung Oldenburg entfernt.

Strafverfahren eingeleitet

In der aktuellen Stellungnahme teilten Staatsanwaltschaft und Polizei nun mit, dass die polizeilichen Ermittlungen ergeben haben, dass der Raub nur vorgetäuscht war. Gegen den 34-jährigen Lieferanten wurden Strafverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat und veruntreuender Unterschlagung eingeleitet.

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